Rasantes Wachstum beim mobilen Surfen, Android vorne

posted 07.01.2010 by Nelli

Das mobile Surfen macht nach den neuesten Zahlen von NetApplications mittlerweile circa 1,3 Prozent des gesamten Internetsurfens aus. Dabei haben die mobilen Endgeräte über die Weihnachtszeit die höchsten Zuwachsraten. Alle großen Plattformen für mobile Geräte wachsen zweistellig, wobei Android mit mehr als doppelt so hohem Wachstum wie die Wettbewerber Spitzenreiter ist.

1,3 Prozent scheinen auf den ersten Blick nicht viel, wenn man aber bedenkt, dass das schon mehr als die Hälfte des Opera-Marktanteils ist, bekommt man ein besseres Gefühl für die Relationen. Hier die Zahlen für die führenden mobilen Plattformen:

Zuwachsraten (November - Dezember 2009)

Android

+54.8%

Blackberry

+22.2%

iPhone

+20.1%

Symbian

+19.0%

Java ME

+15.6%

Ein genauerer Blick auf die weltweite Entwicklung bei Android zeigt solides Wachstum über das gesamte Jahr 2009, mit einer signifikanten Spitze in November und Dezember. Diese Spitze resultiert aus den mehreren US-Marketingevents wie die Motorola Droid (hierzulande Milestone)-Werbekampagne, sowie aus der Tatsache, dass mittlerweile drei der vier landesweit operierenden Carrier Android-Geräte in ihre Produktpalette aufgenommen haben.

Happy New Year 2010!

posted 31.12.2009 by Nelli

Liebe o2 Surfstick Leser!

Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch in das neue Jahr und Jahrzehnt! Viel Erfolg, Gesundheit und Spass!

Die nächste Dekade verspricht tolle Fortschritte für das mobile Internet, auf die wir uns schon jetzt freuen. ;-)

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Auf Wiedersehen hier bei uns im Blog: Wir werden euch natürlich auch im Neuen Jahr mit interessanten News, Trends und Informationen rund um das mobile Internet sowie aktuellen o2 Angeboten in diesem Umfeld auf dem Laufenden halten!

Anwendungsmuster: Android vs. iPhone

posted 30.12.2009 by Nelli

Der Bekanntheitsgrad von Android steigt, und deshalb ist es an der Zeit, einmal Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede zwischen den Fangemeinden von Android- und iPhone-Usern zu beleuchten. Dies hat nun eMarketer in Form einer Studie, die unter anderem auf den Daten des Marktanalysten comScore basiert, getan. 37 Prozent aller US-Mobiltelefonierer haben demnach schon von Android gehört (Stand November 2009). Das ist ein deutliches Wachstum im Vergleich zu 22 Prozent im August, welches comScore auf die Motorola Droid (hierzulande Motorola Milestone)-Werbekampagne zurück führt. Weiter würden 17 Prozent der Mobiltelefonierer, wenn sie ein neues Smartphone kaufen, ein Android-Handy wählen, während sich 20 Prozent für ein iPhone entscheiden würden.

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Die Anwendungsmuster für Android Phones und iPhones sind sehr ähnlich, was das Nutzen von Mobile-Media-Inhalten sowie Browser- und App-Verwendung angeht. Bei der Nutzung von E-Mail liegt das iPhone bisher deutlich vorne. Bei den Zeitanteilen, wie die Smartphones genutzt werden, gibt es wieder eine deutliche Übereinstimmung: Eine große Zahl (44 Prozent) sowohl der iPhone- als auch der Android-Nutzer verwenden etwa 50 Prozent ihrer Zeit am Telefon mit Apps. Nur circa 20 Prozent der Anwender anderer Smartphones nutzen Apps ähnlich häufig.

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Die Zahlen zeigen laut comScore, dass ähnlich wie beim iPhone Apps der Schlüssel zur erfolgreichen Vermarktung von Android-basierten Smartphones sein werden.

Mobile Endgeräte: In fünf Jahren Verdoppelung der Verkäufe

posted 29.12.2009 by Nelli

Kurz vor Jahresende noch ein paar spannende Zahlen von ABI Research: Im Jahr 2009 wurden insgesamt circa 1,2 Milliarden mobile Geräte ausgeliefert. Diese Zahl umfasst Handys, MIDs (Mobile Internet Devices), Netbooks, Mobilfunkmodems (unter anderem Surfsticks), mobile Unterhaltungselektronik sowie andere drahtlose Endgeräte. Bis 2014 wird sich laut ABI Research die Menge der abgesetzten Geräte nahezu verdoppeln und bei 2,25 Milliarden Stück liegen.

“In den nächsten fünf Jahren werden wir eine Veränderung bei der Verteilung auf die unterschiedlichen Typen von mobilen Geräten beobachten”, so Analyst Michael Morgan. “Während heute noch Wireless Handsets dominieren, wird der Anteil von Mobilfunk-Modems und weiteren mobilen Geräten stark zunehmen.” Dieser Trend habe sich bereits in den Jahren 2008 und 2009 abgezeichnet.” Handys wachsen mit nur noch vier Prozent jährlich, während Mobilfunk-Modems und ultramobile Geräte bei 40 respektive 67 Prozent Wachstum liegen. Diese neueren Kategorien bieten hochattraktive Gewinnchancen für die Betreiber.

Die Konkurrenz für herkömmliche Mobilfunkgeräte wird demnach immer stärker. Neue Technologien sind teilweise schon verfügbar, und es fehlt nur noch an Geschäftsmodellen, um sie auf den Markt zu bringen. Das wird für einige Betreiber bedeuten, dass sie ins Niedrigpreissegment gehen müssen. Um die neuartige Geräte auf den Märkten erfolgreich zu machen, ist dagegen noch einiges zu tun was etwa Definition von UPS (Unique Selling Points), Marketingstrategien oder aber Abrechnungsmodelle angeht.

Frohe Weihnachten!

posted 24.12.2009 by Nelli

Liebe o2 Surfstickblog-Freunde, wir wünschen euch allen ein frohes und erholsames Weihnachtsfest, lasst euch ordentlich beschenken von euren Lieben!

santaclaus

Mobile Apps im Kommen

posted 23.12.2009 by Nelli

Die Experten von ABI Research erwarten eine starke Zunahme des Downloads und Verkaufs von mobilen Apps. So gehen sie in einer aktuellen Studie davon aus, dass im Jahr 2014 5 Milliarden Apps heruntergeladen werden. Vergleich 2009: In diesem Jahr werden circa 2,3 Milliarden Apps heruntergeladen werden. Diese Apps werden zum größten Teil von Smartphone-Usern heruntergeladen, deren Anteil in 2009 auf 20 Prozent der Mobiltelefonierer angewachsen ist.

ABI sagen außerdem voraus, dass Android der Hauptnutznießer des Trends zu mobilen Apps sein wird. Androids Marktanteil an den heruntergeladenen Apps wird ABI zufolge von 11 Prozent in 2009 auf 23 Prozent in 2014 wachsen.

Die Gewinnmargen werden laut ABI jedoch fallen, da es durch den starken Wettbewerb zu einem enormen Preisdruck kommen wird, insbesondere da einige der Must Have Apps kostenfreie Konkurrenz bekommen. Alles in allem: Gute Nachrichten für uns Anwender.

Deutschland – Breitbandland

posted 18.12.2009 by Nelli

Bei der Abdeckung mit Breitband-Internetanschlüssen sind wir mittlerweile spitze. Das sieht auch der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth im Tätigkeitsbericht 2008/2009 der so: “60 Prozent der Haushalte nutzen einen Breitbandanschluss. Wir haben inzwischen alle großen Flächenländer wie Frankreich, England, Spanien und Italien beim Breitbandwachstum überholt und liegen weit über dem europäischen Durchschnitt”. Und weiter: “Nur kleinere Mitgliedsländer wie Luxemburg, Holland und Dänemark haben pro Kopf der Bevölkerung mehr Breitbandanschlüsse.”

Auch wenn sich die Dynamik der letzten Jahre deutlich abgeschwächt hat, ist die Entwicklung im Breitbandmarkt weiterhin durch Wachstum gekennzeichnet. Die Gründe für das verminderte Wachstum sieht Kurth allerdings nicht in der Wirtschaftskrise: “Die abflachende Wachstumskurve dürfte weniger der Wirtschaftkrise geschuldet sein als mehr der Tatsache, dass sich die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen langsam der Sättigungsgrenze nähert.

Bewegung im Mobilfunkmarkt

Die Umsätze der Mobilfunkanbieter sind zwischen 2003 und 2008 nahezu unverändert geblieben, während sich das abgehende Verkehrsvolumen im gleichen Zeitraum um 145 Prozent erhöht hat. “Dies sind deutliche Hinweise auf einen bemerkenswerten Wettbewerb, der sich nicht nur auf niedrige Preise, sondern vor allem auch auf die Qualität hochwertiger Dienste bezieht. Grundlage der hohen Wettbewerbsintensität bildet eine Marktstruktur, die durch relativ ausgeglichene Verhältnisse geprägt ist. So stehen hierzulande vier Netzbetreiber in Konkurrenz zueinander, von denen keiner einen Marktanteil von über 37 Prozent besitzt”, sagte Kurth.

Während bei den Teilnehmerzahlen Sättigungseffekte deutlich werden, ist beim mobil abgewickelten Gesprächsvolumen ein deutliches Wachstum zu beobachten. So hat sich die Anzahl der (abgehenden) Verbindungsminuten zwischen 2005 und 2008 verdoppelt. Dies verdeutlicht die zunehmende Festnetz-Mobilfunk-Substitution. Der Anteil der mobilen Verbindungen am gesamten Gesprächsvolumen hat sich kontinuierlich von 14 Prozent im Jahr 2004 auf etwa 30 Prozent im Jahr 2008 mehr als verdoppelt.

Enormes Wachstum bei den Mobilen Datendiensten

Auch im Mobilfunk spielt Breitband inzwischen eine bedeutendere Rolle. Mehr als 15 Prozent aller Teilnehmer nutzen inzwischen regelmäßig Datendienste über UMTS. Während sich die Anzahl der regelmäßigen UMTS-Nutzer von 2005 bis 2008 fast versechsfacht hat, ist das übertragene Datenvolumen im gleichen Zeitraum um mehr als das Fünfzigfache gestiegen. Für 2009 wird nochmals mit einem starken Anstieg des Datenvolumens gerechnet. Neben gesunkenen Preisen für die mobile Datennutzung tragen auch der breite Ausbau der UMTS-Netze und die gestiegene Anzahl passender Endgeräte zu der verstärkten Nutzung bei.

Der Tätigkeitsbericht 2008/2009 kann auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de heruntergeladen werden.

o2 mit komplett eigenem Netz

posted 17.12.2009 by Nelli

Ab 5. Januar 2010 wird o2 über eine nahezu 100-prozentigen Abdeckung für mobile Telefonie verfügen (mobile Datendienste: circa 99 Prozent). Dazu sind in den vergangenen drei Jahren knapp drei Milliarden Euro in den Netzausbau investiert worden.

In Deutschland betreibt o2 dann etwa 17.000 GSM- und 9.500 UMTS-Basistationen und verfügt damit über eines der modernsten Mobilfunknetze Europas. Durch die Einführung neuer Technologien für den schnellen Up- und Download mobiler Daten und die Anbindung seiner Mobilfunkinfrastruktur an das IP-basierte deutsche Telefónica Festnetz ist o2 so bestens für zukünftiges Wachstum gerüstet.

“Die Abschaltung des ‘National Roamings’ ist einer der größten Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte”, so René Schuster, CEO Telefónica o2 Germany. “Wir sind nun auf Augenhöhe mit den beiden Marktführern. Mit unserer modernen Netzinfrastruktur sowie unseren innovativen Produkten wie o2 o werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen.”

Der im Oktober durchgeführte “Connect Netztest 2009 bestätigte dann auch die hohe Qualität des o2 Mobilfunknetzes sowohl für Telefonie als auch für mobiles Internet. Laut Connect zählt o2 jetzt nach einem deutlichen Sprung bereits zur Spitze. Besonders gute Ergebnisse erzielte o2 dabei im Bereich mobiles Internet beim Up- und Download von Dateien.

Auch in 2010 wird o2 seine Investitionen in Netzinfrastrukturen fortsetzen. So ist es ein wesentliches Ziel, 70 Prozent Bevölkerungsabdeckung mit mobilen Breitbandnetzen zu erreichen. Des Weiteren verfolgt man bei o2 die technische Kommerzialisierung des live geschalteten HSPA+ Netzes in Teilen von München und prüft den deutschlandweiten Roll-out.

Anwendung neuer Medien: Deutschland holt auf

posted 15.12.2009 by Nelli

Bei der Nutzung von Internet und neuen Medien waren wir, Deutsche,  bisher immer etwas hinter den Spitzenreitern USA, England oder Japan hinterher. Der Abstand ist nun jedoch kleiner geworden, wie eine heute veröffentlichte Studie von Deloitte verdeutlicht. Demnach gehören zu den wichtigsten Trends hierzulande Hybrid-TV, Electronic Gaming, mobile Applikationen sowie Social Media.

Immer mehr Deutsche greifen, wenn es ums mobile Telefonieren geht, zum Smartphone - dieser Anteil ist innerhalb eines Jahres von 6 auf 12 Prozent gestiegen (USA: 25 Prozent, England: 21Prozent). Dabei wird von den meisten Befragten der nach wie vor hohe Preis für mobile Dienste als Hauptgrund genannt, warum diese Angebote nicht häufiger genutzt werden.

Hauptsächlich nutzen die Deutschen das Internet als Informationsquelle und für Social Media-Anwendungen. 51 Prozent sehen einen hohen Nutzen in der Online-Kontaktpflege (USA: 65 Prozent, England: 60 Prozent).

„Die Studie belegt, dass die Menschen in Deutschland zunehmend intensiver neue und neueste Medien nutzen und immer mehr zu den führenden Nationen USA und Großbritannien aufschließen. Auch wenn immer mehr Menschen in Deutschland Smartphones kaufen, unterwegs das Internet nutzen, sich Musik schicken oder gemeinsam Computer spielen, bieten alle Bereiche noch erhebliche Wachstumschancen. Die Technik ist bereits zusammengewachsen, jetzt wachsen mit zunehmender Geschwindigkeit auch die Welten Arbeit und Freizeit zusammen. Damit ist die Studie von Deloitte ein klarer Beleg dafür, dass wir mit dem diesjährigen Motto der CeBIT, ‚Connected Worlds’, voll im Trend liegen”, so Hartwig von Saß, Leiter Kommunikation bei Deutsche Messe AG.

Mobile Endgeräte: Siegeszug der Mehrkern-Prozessoren

posted 11.12.2009 by Nelli

Das Marktforschungsunternehmen In-Stat hat nun eine Studie veröffentlicht, der zufolge das Jahr 2010 ein Schlüsseljahr für die Verwendung von Mehrkern-Prozessoren (Multi-Core CPUs) in Smartphones und Netbooks sein wird. 2011 wird dann das Jahr der MIDs und Ultra Mobile PCs (UMPCs), während Unterhaltungselektronik  (CE-Geräte) die Jahre 2012 und 2013 bestimmen werden.

In 2013 werden demnach 88 Prozent aller mobilen Endgeräte mit Mehrkern-Prozessoren ausgestattet sein. Einen zweiten Hardware-Trend macht In-Stat bei den Grafikprozessoren aus. Hiervon werden insbesondere Smartphones, MIDs, UMPCs und mobile Unterhaltungsgeräte betroffen sein.

multi-core

Der Markt für Merchant Processing Solutions in mobilen Endgeräten wird bis 2013 mit durchschnittlich 22,3 Prozent wachsen, auf ein Volumen von dann 775 Millionen verkauften Einheiten. Der Wettbewerb in dem Segment mobile Halbleitertechnik wird sich mit der Einführung von  neuen Multikern-Prozessoren für sowohl ARM- als auch x86-Archtiekturen ab Ende 2009 verschärfen.

Die aktuellen Forschungsergebnisse des Marktfoschers, die unter dem Titel Mobile Processor Review erschienen sind, decken den weltweiten Markt für Mobile Merchant Market Processors, einschließlich Anwendungs-, Baseband- und Zentral- Prozessoren ab.