Mobile Apps im Kommen

posted 23.12.2009 by Nelli

Die Experten von ABI Research erwarten eine starke Zunahme des Downloads und Verkaufs von mobilen Apps. So gehen sie in einer aktuellen Studie davon aus, dass im Jahr 2014 5 Milliarden Apps heruntergeladen werden. Vergleich 2009: In diesem Jahr werden circa 2,3 Milliarden Apps heruntergeladen werden. Diese Apps werden zum größten Teil von Smartphone-Usern heruntergeladen, deren Anteil in 2009 auf 20 Prozent der Mobiltelefonierer angewachsen ist.

ABI sagen außerdem voraus, dass Android der Hauptnutznießer des Trends zu mobilen Apps sein wird. Androids Marktanteil an den heruntergeladenen Apps wird ABI zufolge von 11 Prozent in 2009 auf 23 Prozent in 2014 wachsen.

Die Gewinnmargen werden laut ABI jedoch fallen, da es durch den starken Wettbewerb zu einem enormen Preisdruck kommen wird, insbesondere da einige der Must Have Apps kostenfreie Konkurrenz bekommen. Alles in allem: Gute Nachrichten für uns Anwender.

Mobile Endgeräte: Siegeszug der Mehrkern-Prozessoren

posted 11.12.2009 by Nelli

Das Marktforschungsunternehmen In-Stat hat nun eine Studie veröffentlicht, der zufolge das Jahr 2010 ein Schlüsseljahr für die Verwendung von Mehrkern-Prozessoren (Multi-Core CPUs) in Smartphones und Netbooks sein wird. 2011 wird dann das Jahr der MIDs und Ultra Mobile PCs (UMPCs), während Unterhaltungselektronik  (CE-Geräte) die Jahre 2012 und 2013 bestimmen werden.

In 2013 werden demnach 88 Prozent aller mobilen Endgeräte mit Mehrkern-Prozessoren ausgestattet sein. Einen zweiten Hardware-Trend macht In-Stat bei den Grafikprozessoren aus. Hiervon werden insbesondere Smartphones, MIDs, UMPCs und mobile Unterhaltungsgeräte betroffen sein.

multi-core

Der Markt für Merchant Processing Solutions in mobilen Endgeräten wird bis 2013 mit durchschnittlich 22,3 Prozent wachsen, auf ein Volumen von dann 775 Millionen verkauften Einheiten. Der Wettbewerb in dem Segment mobile Halbleitertechnik wird sich mit der Einführung von  neuen Multikern-Prozessoren für sowohl ARM- als auch x86-Archtiekturen ab Ende 2009 verschärfen.

Die aktuellen Forschungsergebnisse des Marktfoschers, die unter dem Titel Mobile Processor Review erschienen sind, decken den weltweiten Markt für Mobile Merchant Market Processors, einschließlich Anwendungs-, Baseband- und Zentral- Prozessoren ab.

MIDs überschreiten die Milliarde-Marke bis 2013

posted 10.12.2009 by Nelli

Im Jahr 2009 gab es mehr als 450 Millionen mobile Internet User - diese Zahl sollte sich jedoch bis Ende des Jahres 2013 mehr als verdoppeln, so die Prognose des Marktforschers IDC im aktuellen Worldwide Digital Marketplace Model and Forecast.

Das explosive Wachstum ist durch Verfügbarkeit und Popularität von Smartphones und anderen mobilen Endgeräten zu erklären sowie dadurch, dass die mobilen Betriebssysteme immer besser werden.

“Die Zahl der mobilen Endgeräte mit Internet-Anschluss ist in den letzten paar Jahren regelrecht explodiert”, so John Gantz, Chief Research Officer bei IDC. “Mit der Vielzahl an Informationen und Diensten, die von überall abrufbar sind, verändert der mobile Internetzugang unser privates und berufliches Leben. Mit der Explosion der Apps, die gerade stattfindet, wird sich in den nächsten Jahren die Art, wie die Nutzer mit dem Internet interagieren,  rundlegend verändern und die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem weiter verwischen.”

Die populärsten Online-Aktivitäten der mobilen Internet-Nutzer sind denen der stationären Internet-User ähnlich: Benutzung von Suchseiten, Lesen von News und Sport Informationen, Herunterladen von Musik und Videos,  Verschicken und Erhalten von Emails sowie Instant Messaging. In den kommenden vier Jahren sollten besonders die Bereiche Online Shopping, Teilnahme an Online Communities und das Bloggen die größte Zahl von Applikationen entstehen lassen, so IDC. Der Zugriff auf Geschäftsanwendungen und Firmen-Email wird ebenfalls stark zunehmen, da die die Unternehmen das mobile Arbeiten vermehrt fördern.

Die Zukunft der Mobile Augmented Realtity

posted 01.12.2009 by Nelli

Der Markt für Augmented Reality (AR) wird in den nächsten Jahren einen rasanten Zuwachs erfahren, so Juniper Research in einem aktuellen Bericht. Das Marktforschungsunternehmen gab an, dass Gewinne aus AR-Diensten (hauptsächlich resultierend aus Paid-for-Application Downloads, Abo-Diensten, Spielen und Werbung) bis zum Jahr 2014 732 Millionen Dollar erreichen werden.

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Juniper Reserach’s Mobile Augmented Reality Report zeigt, dass dadurch, dass es noch eine relativ kleine Anzahl an Smartphones gibt, die diese Technologie unterstützten, der jährliche Gewinn, der durch den Einsatz von AR generiert wird, 2010 keine zwei Millionen Dollar übersteigen sollte. In den Jahren danach wird sich der Zuwachs dagegen signifikant erhöhen, vor allem durch eine größere Verbreitung von Android Smartphones oder auch iPhones sowie dadurch, dass es (bessere) technische Voraussetzungen für die Nutzung  von AR geschaffen werden (breiterer Einsatz von digitalen Kompassen oder Beschleunigungsmesser, etc.).

Man rechnet damit, dass die weitere Verbreitung von AR aufgewerteter standortbezogener Suche den Einsatz von AR anstoßen wird. Juniper Research prognostiziert jedoch, dass Spiele mit AR-Komponenten den größten Gewinn-Anstieg auslösen werden.

Ab den Jahren 2012 - 2013 kommen Gewinne aus Mobile-Enterprise-Lösungen dazu, so Juniper.
AR-gestützte Werbung mit echtem Standortsbezug ist ein weiteres Geschäftsfeld, das für eine große Anzahl von Brands und Verkäufern immer attraktiver wird, da es ein großes kundengenerierendes Potenzial aufweist. AR-gestützte Werbungsnetze werden vorrangig aufgrund ihrer lokalen Relevanz eine große Verbreitung erfahren.  350 Millionen Smartphones sollten bis zum Jahr 2014 AR-fähig sein.

Doch auch hier gibt es einige Bedenkpunkte: Zwar schafft die Geotagging-Technologie zahlreiche Möglichkeiten - allerdings müssen Unternehmen sich über die rechtlichen Implikationen genau im Klaren sein. “Das Problem ist, dass diese Technologie erst im Entstehen ist und kein rechtliches oder regulatorisches Rahmenwerk besteht, das spezifisch Augmented Reality abdeckt”, so Windsor Holden, Principal Analyst bei Juniper Research.  „Wird ein Hausbesitzer beispielsweise das Entfernen virtueller Geotags legitim fordern können? Würde von diesen Dritten zum Erstellen einer Markierung vorheriges Einverständnis benötigen werden?”

Und abschließend ein kleines Sahnehäubchen für alle, die sich für den Artikel die Zeit genommen haben und bis hier gelesen haben. ;-) Esquire Magazine hat dank der AR-Technologie eine online interaktive Version ihrer letzten Ausgabe veröffentlicht - wenn die Zukunft der Augmented Reality nicht spannend ist…

Mobile Consumer Study: Anstieg der Non-Voice-Kommunikation

posted 17.11.2009 by Nelli

Laut der diesjährigen Ausgabe der Mobile Market View Studie der BIA/Kelsey Group, einer US-amerikanischen Local-Media-Space-Advisory, werden heutzutage mobile Endgeräte stärker als je zuvor für Non-Voice-Kommunikation also E-Mail, SMS und die Nutzung von mobilem Internet eingesetzt. Die Entwicklung ist vor allem der Verbreitung von Smartphones zu verdanken.

16,7 Prozent der im Oktober befragten mobile Internet User haben vermehrt soziale Netzwerke wie etwa MySpace oder Facebook besucht (im Jahr 2008 waren es lediglich 9,6 Prozent). 18,5 Prozent der Nutzer haben sich von ihren Endgeräten aus ins Internet eingeloggt, um in ihrer näheren Umgebung nach Produkten und Dienstleistungen zu suchen. Die lokale Suche (Local Search) übersteigt dabei bei weitem die Ausser-Haus-Markt-Suche (Out-of-Market Search), die mit 10 Prozent beinahe halb so häufig eingesetzt wurde.

Ein weiteres Studienergebnis: Die Anzahl der Heavy User der Non-Voice-Kommunikation (User, die mehr als zehn Mal pro Woche auf das mobile Internet zugreifen) ist stetig gewachsen und macht zur Zeit mehr als ein Fünftel aller mobilen User aus.

Einige Zahlen:

  • 48,2 Prozent der mobilen User haben mehr als zehn SMS pro Woche verschickt oder bekommen,
  • 21 Prozent haben mehr als zehn Mal pro Woche das mobile Internet von ihren Endgeräten aus genutzt
  • 20 Prozent haben wöchentlich zehn E-Mails oder mehr geschrieben beziehungsweise erhalten

Zudem ist die Nutzung der mobilen Endgeräte zum Sehen oder Verschicken von mobilen Videos stark gewachsen: Unter anderem haben 17,7 Prozent der Nutzer Videos entweder selbst verschickt oder zugesendet bekommen. Den höchsten Traffic hatten dabei User-Generated-Videos.

„In dem Zeitraum zwischen der ersten und der dritten Ausgabe der Mobile Market View haben Konsumenten ihre Nutzung der Non-Voice-Kommunikation verdoppelt”, resümiert Rick Ducey, Chief Strategy Officer bei BIA/Kinsley. Diese Entwicklung kennzeichnet eine rasante und fundamentale Veränderung der Media Nutzung, die sicherlich auch den europäischen Markt betrifft.

Rasantes Wachstum des Augmented-Reality-Marktes

posted 29.10.2009 by Nelli

In unseren früheren Beiträgen haben wir bereits über Augmented Reality (AR), unter anderem in Verbindung mit dem Browser Layar, berichtet. AR existiert seit inzwischen 15 Jahren und wurde hauptsächlich in der industriellen Automation, Themeparks, Sportfernsehen,  HUDs in Kampfflugzeugen und Online Marketing eingesetzt. In letzter Zeit hat jedoch das Aufkommen von Smartphones die AR-Technologie grundlegend verändert - die Gewinne aus diesen Industrien werden also bald durch die aus Werbung und Verkauf von Mobile Apps übertroffen.

Dem Marktforschungsunternehmen ABI Research zufolge steht Augmented Reality vor dem Durchbruch: Bis Ende 2014 werden die Gewinne in diesem Segment die 350 Millionen-Dollar-Grenze überschreiten  - ein enormes Wachstum, wenn man bedenkt, dass sie im Jahr 2008 bei sechs Millionen Dollar lagen.

„Wesentlich ist, dass der Augmented-Reality-Markt in der Zukunft in multiple Märkte diversifizieren wird, die bis 2014 etwa 190 Millionen Dollar in mobilen Anwendungen,  Spielen und individualisierter AR, und ungefähr 170 Millionen Dollar in AR-Werbeeinnahmen generieren werden”, sagte Larry Fisher, ein Research Direktor bei ABI Research.

Unterstützt wird die Entwicklung von AR zum Mainstream durch Smartphones, die immer raffiniertere Features wie GPS, Kameras, Kompasse und Schwingungssensoren aufweisen. Besonders die Personal Navigation Applications für die iPhone- und Android-Plattformen wurden auch aufgrund des intuitiven Echtzeit-Displays schnell zu Lieblingen von Early Adoptern.

Laut der Studie „Augmented Reality: Adding Information to Our View of the World” werden die Smartphone-Plattformen das Ecosystem der Augmented Reality transformieren: Sobald Werber anfangen, Tags in Navigationsdisplays zu integrieren, werden die Gewinne aus Mobile Advertising langsam wachsen, bis sie in den Jahren 2013 - 2014 einen signifikanten Anteil in diesem Sektor ausmachen werden.

Die Studie sagt die Entwicklung der globalen Datenbanken voraus, die eine große Auswahl Geo-Tag-Information beinhalten werden. Regierungen, Unternehmen oder Individuen werden darin Informationen bereitstellen, so dass Endnutzer Auskünfte über bemerkenswerte Gebäude, Handelshäuser oder Events erhalten und interessante Locations markieren können. Bis es soweit ist, müsste allerdings eine entscheidende Technologieverbesserung stattfinden, insbesondere im Bereich der GPS-Genauigkeit.