o2 fordert faire Frequenzvergabe

posted 11.09.2009 by Nelli

Good news für Nutzer von mobilen Diensten: die Bundesregierung plant, die Breitbandnetze weiter auszubauen. Für die sogenannten “weißen Flecken”, Gegenden ohne Breitbandversorgung, werden bei der Frequenzverteilung durch die Bundesnetzagentur Ausbauverpflichtungen erteilt, so dass diese dann endgültig der Vergangenheit angehören sollten.

o2 Germany, die die für 2010 geplante Freuquenzversteigerung begrüßt,  steht in engem Kontakt zu den Behörden und hat einen Plan vorgelegt, die Ausbauverpflichtungen regional zu verteilen. Auf diese Weise sind die Versorgungslücken am schnellsten zu schließen.

o2 verfolgt dabei auch das Ziel, die heute bestehende wettbewerbsverzerrende Ungleichverteilung der Frequenzen zu korrigieren und fordert einen fairen Zugang für alle Mobilfunkanbieter zu den wichtigen Frequenzen unter ein Gigahertz. Aufgrund des früheren Markteintritts haben Vodafone und T-Mobile heute einen höheren Anteil an den GSM900-Frequenzen, die insbesondere für die Flächenversorgung wirtschaftlicher sind als die GSM1800-Frequenzen, von denen wiederum o2 und E-plus einen höheren Anteil besitzen.

Markus Haas, für Regulierungsfragen zuständiger Geschäftsführer bei o2: “Nur die richtigen Rahmenbedingungen bei der Frequenzvergabe sorgen dafür, dass auch wirklich alle Investitionen in den Standort Deutschland ausgeschöpft werden. Davon profitieren in erster Linie die Kunden.”

o2 Surf & TV Stick und o2 Surf Station

posted 30.04.2009 by Nicole

Was vielleicht der ein oder andere noch nicht wusste: Den Surfstick gibt es auch noch in leicht veränderten Varianten.

Eine erweiterte Version des o2 Surfsticks ist der o2 Surf & TV Stick. In Bezug auf mobiles Internet bietet er alle Vorteile des „normalen“ Surfsticks: Auf das mobile Netz zugegriffen werden, kann je nach Netzabdeckung mit bis zu 7.2 MBit/s HSDPA und 2 Mbits/s mit HSUPA (im Downlink). Die Installation erfolgt einfach und automatisch via Plug’n’Play.

Das besondere Extra am o2 Surf & TV Stick ist aber nicht nur das Design, das sogar mit dem red dot design award 2008 ausgezeichnet wurde, sondern, wie es der Name schon vermuten lässt, der eingebaute DVB-T Tuner. Mit ihm ist es möglich, mit dem Laptop auf alle nicht verschlüsselten Fernsehprogramme zugreifen zu können, die digital-terrestrisch ausgestrahlt werden. Also: Mobiles Fernsehen immer und überall.

Für weitere Informationen hier lang.

surfstick

Ein Gerät welches in Kombination mit einem Surfstick verwendet wird, ist die o2 Surf Station.
Sie ermöglicht es, mehrere Rechner mittels WLAN zu einem Netzwerk zu verbinden. Somit kann mit allen gleichzeitig im mobilen Internet gesurft werden. Auch hier verläuft die Installation schnell und einfach  per Plug’n’Play. Zu dem ist eine Firewall bereits integriert.

Weiterführende Informationen sind hier zu finden.

surf-station

Samsung Smartphone i7500 exklusiv bei o2

posted 28.04.2009 by Nicole

Im Juni bringt o2 Samsungs erstes Smartphone mit dem Google-OS Android heraus. Dabei handelt es sich um das Samsung I7500. Weiterhin ließ o2 verlauten, das  i7500 sei “der Auftakt einer Reihe spannender Geräte speziell für das mobile Internet, die wir in den kommenden Monaten auf den Markt bringen”. Für das Mobile Web rüstet sich das Smartphone durch den möglichen Einsatz aller gängigen Datendienste (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, HSUPA) und auch WLAN. Auch eine Bluetooth-Schnittstelle und ein GPS-Empfänger, der mobile Navigation ermöglicht,  sind im Gerät integriert.

samsung_i7500_mini

Aber nicht nur für das Surfen im mobilen Netz ist das neue Samsung Handy bestens ausgerüstet. Nebenbei bietet es auch eine 5-Megapixel-Kamera (LED-Blitz und Autofokus), ein modernes Touch-Display mit einer Auflösung von 320×480 Pixel sowie einem Video- und Musikplayer, der alle gängigen Formate unterstützt. Außerdem ist ein 8 GB großer Speicher mit an Bord, der über MicroSD-Karte auf bis zu 32 GB erweiterbar ist.

Trotz all der Technik macht es mit einer Größe von 115 x 56 x 11,9 mm und einem Gewicht von 119 g immer noch eine gute Figur.

Auch erste Kurztests ziehen schon vorab ein positives Fazit.

Die Geschichte des mobilen Internet

posted 20.04.2009 by Nicole

Anders als die des stationären Internets, ist die Geschichte des mobilen Internets untrennbar von den Entwicklungen im Bereich des Mobilfunks verbunden. Die Geburtsstunde des kommerziell genutztem mobilen Web ereignete sich im Jahr 1999. Mit dem Nokia 7110 kam das erste internet-fähige Handy auf den Markt. So sah es aus:

nokia7110

Möglich machte den Internet-Zugang die auf  HSCSD und GPRS basierende WAP-Technologie (Wireless Application Protocol). Sie zeichnet sich durch Protokolle aus, die den Anforderungen an mobile Internet-Dienste möglichst gerecht werden. Das wichtigste dabei war es, eine Möglichkeit zu finden, Internet-Inhalte so zu komprimieren, dass sie auch mit den damaligen geringen Übertragungsraten übermittelt werden konnten.

Heute verliert WAP eher an Bedeutung, da durch die Entwicklung von UMTS (2002) inklusive HSDPA und HSUPA (2006) bereits Übertragungsraten realisierbar sind, die es ermöglichen auch auf für das stationäre Internet entwickelte Websites zuzugreifen. Spätestens als von den Mobilfunkanbietern moderate Preissysteme entwickelt und immer mehr Web-Inhalte für die mobile Nutzung optimiert wurden, begann das mobile Web damit sich immer mehr zu etablieren.

Auch die Zugangsmöglichkeiten erweiterten sich. Schon bald war es möglich mittels GPRS oder UMTS auch mit Notebooks (via Surfstick) oder Netbooks (mit integriertem GPRS/UMTS-Modul) ins Netz zu gehen. Ebenfalls eine Möglichkeit auf mobile Web-Inhalte zugreifen zu können, sind W-Lan Hotspots. Diese sind je nach Standpunkt nur gegen Bezahlung zu nutzen oder auch kostenfrei und finden sich  mittlerweile an den meisten größeren öffentlichen Plätzen.

Die Evolution des mobilen Internet passt sich damit auch dem Zeitgeist an. Es ist zum Grundbedürfnis geworden, immer möglichst aktuell über die Geschehnisse in der Welt informiert und stets erreichbar zu sein - und das nicht nur per Telefon sondern möglichst auch per E-Mail, Soziale Netzwerke, Instant Messenger, Twitter etc. Gerade Bevölkerungsgruppen, die beruflich viel unterwegs sind oder auch Haushalte aus ländlichen Gegenden, in denen es keine leitungsgestützte Breitband-Versorgung gibt, treiben den Erfolg von mobilen Internet-Lösungen voran.

Die Geschichte des Mobiltelefons, an deren Entwicklung das mobile Internet wie erwähnt unmittelbar gekoppelt ist, wird in diesem Clip noch einmal im Schnelldurchlauf gezeigt.

Regierung stellt Weichen: Bald schnelles Internet für alle?

posted 11.03.2009 by Nicole

Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung: Hinter diesem Unwort verbirgt sich eine Entscheidung der Bundesregierung, die einen großen Fortschritt für das mobile Internet bedeuten könnte. Durch die Neuverteilung von Frequenzen, die durch die Digitalisierung des Rundfunks frei geworden sind,  soll in Deutschland bald flächendeckend Breitband-Internet zugänglich sein.
Bevor die Frequenzen allerdings neu belegt werden können, muss noch der Bundesrat im Mai der Verordnung zustimmen. Die Zusage ist aber wahrscheinlich, da die Verordnung Teil einer größeren „Breitbandstrategie“ ist, die das Ziel verfolgt, bis 2010 alle Haushalte in Deutschland mit schnellem Internet zu versorgen. Das hat auch Angela Merkel vor Kurzem in ihrem Video-Podcast bekannt gegeben.

Priorität hat nach den Wünschen der Bundesregierung vor allem die  Schließung der Versorgungslücken in den ländlichen Gebieten. Es soll verhindert werden, dass diese Regionen wegen der eingeschränkten Internetverbindung immer stärker wirtschaftlich abgehängt werden.

Wird der Verordnung von den Bundesländern zugestimmt, könnten die freigegebenen Frequenzen ab dem kommenden Jahr genutzt werden.

UPDATE:

Am Freitag nun fand die Abstimmung im Bundestag über die Freigabe der sogenannten digitalen Dividende statt. Das überraschende Ergebnis: Eine Zustimmung fand zunächst nicht statt. Stattdessen vertagte man die Entscheidung. Grund dafür waren laut golem.de “zu viele Unklarheiten”. Gemeint sind neben Problemen, die für Funkmikrofone entstehen, welche im fraglichen Frequenzbereich senden, auch Sorgen der Fernseh-Kabelnetzbetreiber, die bei Nutzung der freigewordenen Frequenzen Signalstörungen befürchten.

Das nächste Mal auf die Tagesordnung soll die Abstimmung nun bei der nächsten Bundesratssitzung, die  am 12. Juni stattfindet, gesetzt werden. Mal sehen, ob bis dahin alle “Unklarheiten” beseitigt sind. Gut für die Zeitplanung, bis 2010 alle Haushalte mit Breitband-Internet zu erreichen, kann die Verzögerung in jedem Fall nicht sein.

UPDATE 2 (15.06.09)

Am Freitag (12.06.) hat nun auch der Bundesrat der Neuverteilung der unbelegten Frequenzen zugestimmt. Im nächsten Schritt muss nun die Bundesnetzagentur Vergaberegeln festlegen und die Frequenzen ausschreiben. Dann werden sie höchstbietend versteigert.

Für die Probleme, die die Abstimmung beim ersten Anlauf verhindert hatten, sind im Vorfeld der Abstimmung Lösungen gefunden worden. Frequenzen von Fernsehsendern und Funkmikrophonen, die durch die Neuverteilung gestört werden könnten, sollen ebenfalls umgelagert werden. An den entstehenden Kosten dafür, will sich der Bund beteiligen.

Somit steht dem Vorhaben der Bundesregierung schnellstmöglich die Breitband-Versorgungslücken in den ländlichen Gebieten Deutschlands zu schließen, fürs erste nichts mehr im Wege.

o2 Surf Stick Tour Hannover: Uni & Flash

posted 11.02.2009 by Felix

Was machen Studenten eigentlich abseits von Vorlesungen den lieben langen Tag an der Uni? Richtig, Flash-Games im Internet spielen! Mit dem o2 Surf Stick kein Problem, wie dieses Video zeigt:

Überzeugt? Hier den o2 Surf Stick bestellen!

o2 Surf Stick Tour in Hannover: Uni & WLAN

posted 06.02.2009 by Felix

In der Hannoveraner Uni haben wir gestern den Test gemacht: Was ist flotter - Das WLAN der Uni oder mobiles Internet mit dem o2 Surf Stick?

Auch ohne WLAN der Uni immer online - mit dem o2 Surf Stick! Hier bestellen!

o2 Surf Stick Tour in Hamburg: Flash

posted 02.02.2009 by Felix

Unser Test an der Uni Hamburg hat die Übertragungsqualität des o2 Surf Stick einmal wieder auf die Probe gestellt: Ist es möglich, über mobiles Internet Flash--Spiele gegeneinander zu spielen?

Die Antwort: Ja! ;-)

Zocken überall - mit dem o2 Surf Stick! Jetzt hier mit gratis Speicherkarte!

o2 Surf Stick Tour in München: Bloggertreffen im Hofbräukeller

posted 01.02.2009 by Felix

Die letzte Station des ersten Tourwochenendes war der Hofbräukeller in München. Hier lud Klaus Eck am Sonntagabend zu einer Networkingveranstaltung im Rahmenprogramm des DLD 09, und die o2 Surf Stick Tour war als Sponsor vertreten. Vielen Dank für die netten Gespräche, es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!

Mit dem o2 Surf Stick überall schnurlos ins Netz - auch im Keller!

Mobiles Internet wird für deutsche User immer attraktiver

posted 23.01.2009 by David

Das Thema Mobiles Internet wird in Deutschland immer populärer. Wen wundert es auch, schließlich waren die mobilen Datentarife vor ein paar Jahren kaum zu bezahlen. Mittlerweile purzeln die Tarife immer weiter in den Keller. Jetzt kann je nach Tarif für 20-30€ flat, mobil und nahezu in DSL-Geschwindigkeit ins Internet gegangen werden. Die Netzbetreiber reagieren auf diesen Trend, so bauen die deutschen Mobilfunker ihre Netze für das digitale Internet immer weiter aus. Neben der Netzabdeckung sind es aber auch die mobilen und internetfähigen Endgeräte, die bei den Endverbrauchern immer besser ankommen. Abgesehen von der Popularität des iphone von Apple, besitzen in Deutschland bereits über 10 Millionen Verbraucher ein UMTS fähiges Handy. Es scheint als würde das mobile Internet immer mehr zu einer ernstzunehmenden Alternative zum statischen DSL werden.