Mobile Endgeräte: Siegeszug der Mehrkern-Prozessoren

posted 11.12.2009 by Nelli

Das Marktforschungsunternehmen In-Stat hat nun eine Studie veröffentlicht, der zufolge das Jahr 2010 ein Schlüsseljahr für die Verwendung von Mehrkern-Prozessoren (Multi-Core CPUs) in Smartphones und Netbooks sein wird. 2011 wird dann das Jahr der MIDs und Ultra Mobile PCs (UMPCs), während Unterhaltungselektronik  (CE-Geräte) die Jahre 2012 und 2013 bestimmen werden.

In 2013 werden demnach 88 Prozent aller mobilen Endgeräte mit Mehrkern-Prozessoren ausgestattet sein. Einen zweiten Hardware-Trend macht In-Stat bei den Grafikprozessoren aus. Hiervon werden insbesondere Smartphones, MIDs, UMPCs und mobile Unterhaltungsgeräte betroffen sein.

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Der Markt für Merchant Processing Solutions in mobilen Endgeräten wird bis 2013 mit durchschnittlich 22,3 Prozent wachsen, auf ein Volumen von dann 775 Millionen verkauften Einheiten. Der Wettbewerb in dem Segment mobile Halbleitertechnik wird sich mit der Einführung von  neuen Multikern-Prozessoren für sowohl ARM- als auch x86-Archtiekturen ab Ende 2009 verschärfen.

Die aktuellen Forschungsergebnisse des Marktfoschers, die unter dem Titel Mobile Processor Review erschienen sind, decken den weltweiten Markt für Mobile Merchant Market Processors, einschließlich Anwendungs-, Baseband- und Zentral- Prozessoren ab.

PC-Markt dank mobilen PCs noch in diesem Jahr mit Wachstum

posted 30.11.2009 by Nelli

Die Marktforscher von Gartner Research Group sagen  voraus, dass die Zahl der weltweit abgesetzten PCs noch im laufenden Jahr um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen und 298,9 Millionen Einheiten erreichen wird.  Somit korrigiert das Unternehmen seine ursprüngliche Prognose:  Im September hat man noch mit einem zweiprozentigen Rückgang der Verkaufszahlen gerechnet.

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Da sich die wirtschaftliche Lage weiterhin entspannen wird, sollten weltweite PC-Verkäufe auch im
Jahr 2010 wachsen: Es ist mit einer 12,6-prozentigen Erhöhung zu rechnen, was umgerechnet circa 336,6 Millionen Stück ausmacht.  Der Gewinn wird dagegen um 10,7 Prozent auf 217 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr  fallen. Im nächsten Jahr sollte er bei 222,9 Milliarden Dollar liegen, was eine 2,6-prozentige Zunahme im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Laut Gartner ist der Anstieg der PCs-Verkaufszahlen hauptsächlich mit einem angestiegenen Absatz von Laptops zu erklären, die relativ kostengünstig sind: so sollten 54 Prozent der im Jahr 2009 abgesetzten PCs Mobilrechner sein, davon wiederum knapp 18 Prozent Mini-Notebooks (Netbooks). Im Jahr darauf sind es rund 58 Prozent mit etwa 21 Prozent Netbooks (PC-Gesamtmarktanteil  von etwa 12 Prozent).
Die Zahl der verkauften mobilen PCs sollte also im laufenden Jahr 162 Millionen Einheiten erreichen, was ein 15,4-prozentiges Plus gegenüber letztem Jahr bedeutet. In 2010 rechnet man mit dem Absatz von 196,4 Millionen mobiler Computern.

Beim Verkauf von Mini-Notebooks (die zusammen mit mobilen PCs betrachtet werden) rechnet man in diesem Jahr mit 29 Millionen und im nächsten Jahr mit 41 Millionen Einheiten.

„Der Verkauf von mobilen PCs bekommt nach wie vor einen erheblichen Schub vom Mini Notebooks-Absatz“, so George Shiffler, Research Director bei Gartner. „Mini-Notebooks müssen allerdings ihrerseits verstärkt mit einer Konkurrenz seitens anderer preiswerter mobiler PCs als auch mobiler Endgeräte rechnen.”

Netbooks: die größte Revolution der letzten Jahre

posted 16.09.2009 by Nelli

Laut einer aktuellen Untersuchung des Technologie-Marktanalysten Canalys durchlebt die PC-Industrie gerade die dramatischste Veränderung der letzten 15 Jahre: die Auswirkungen des Erfolg der Netbooks auf den Rest der PC-Industrie sind immens. Im Vergleich zu den anderen Sparten des PC-Marktes sind die Netbooks derzeit - nur 18 Monaten nach der Markteinführung - der einzige Bereich, der Zuwächse verzeichnen kann. Allein im ersten Halbjahr 2009 konnten weltweit rund 13,5 Millionen Exemplare der handlichen Mini-Notebooks verkauft werden.

Sie haben sich mittlerweile als zusätzliches Gerät neben Desktop-PC und Notebook durchgesetzt. Die Experten von Canalys erwarten zudem, dass im Laufe des nächsten Jahres die Unterschiede zwischen Smartphones, Notebooks und Netbooks sich weiterhin verwischen werden.

Eine Umfrage unter 3.000 Europäern im August hat ergeben, dass Netbooks dreimal häufiger an öffentlichen Orten wie Cafes, Parks und Zügen als Notebooks genutzt werden. 45 Prozent der Netbook-Besitzer gaben zudem an, ihr Netbook bereits in den Urlaub mitgenommen zu haben. Um dem Trend zur verbreiteten Nutzung der Mini-Notebooks gerecht werden zu können, werden immer mehr Webportale auch für Netbooks optimiert.

In der Region Asien/Pazifik sei die Entwicklung etwas langsamer als in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, wobei in Europa eher Mobilfunkverträge, in Asien dagegen Wertkarten üblich sind. Daher seien die Stützungen durch die Mobilfunker in Europa auch höher als in Asien, so Canalys.

Die größten Gewinner der „Netbook-Revolution” sind die Pioniere Asus und Acer (zwei aktuelle Modelle haben wir bereits vor einigen Tagen vorgestellt), sowie HP und Samsung, die frühzeitig entsprechende Modelle entwickelt und mit cleveren Marketing-Strategien schnell hohe Verkaufszahlen erreicht haben. Asus hatte schon 2007 mit dem Eee PC 4G das erste echte Netbook in den Handel gebracht.

Und auch die Vertriebsmodelle werden revolutioniert: Über 50 Telekommunikationsgesellschaften haben mittlerweile mobile Pakete bestehend aus Netbook und UMTS-Vertrag im Angebot. Somit haben Netbooks nicht nur die PC-Industrie umgekrempelt, sondern auch neue Impulse für die Mobilfunker gebracht - und umgekehrt.

Intel stellt neue Prozessoren für internetfähige Endgeräte vor

posted 09.04.2009 by Nicole

Zwei neue Chips (Z550 und Z515) der Prozessor-Familie Atom hat Intel jetzt auf dem Developer Forum in Peking vorgestellt. Diese sind kompatibel mit der neuen internet-fähigen Geräteklasse Mobile Internet Device (MID), die noch noch einmal kleiner ausfallen sollen, als die derzeit gängigen Netbooks. Auf den Atom-Prozessoren basiert auch die neue Plattform Moorestown, die zehnmal weniger Strom verbraucht als die Vorgängerversion. Durch diese stromsparende Neuerung erhofft sich Intel, nun auch weiter in den Markt für Smartphones vordringen zu können.

In Italien und Frankreich sind die ersten Geräte mit den neuen Chips schon auf dem Markt. Wann die ersten in Deutschland erhältlich sein werden, ist noch nicht bekannt.