Die Experten von ABI Research erwarten eine starke Zunahme des Downloads und Verkaufs von mobilen Apps. So gehen sie in einer aktuellen Studie davon aus, dass im Jahr 20145 Milliarden Apps heruntergeladen werden. Vergleich 2009: In diesem Jahr werden circa 2,3 Milliarden Apps heruntergeladen werden. Diese Apps werden zum größten Teil von Smartphone-Usern heruntergeladen, deren Anteil in 2009 auf 20 Prozent der Mobiltelefonierer angewachsen ist.
ABI sagen außerdem voraus, dass Android der Hauptnutznießer des Trends zu mobilen Apps sein wird. Androids Marktanteil an den heruntergeladenen Apps wird ABI zufolge von 11 Prozent in 2009 auf 23 Prozent in 2014 wachsen.
Die Gewinnmargen werden laut ABI jedoch fallen, da es durch den starken Wettbewerb zu einem enormen Preisdruck kommen wird, insbesondere da einige der Must Have Apps kostenfreie Konkurrenz bekommen. Alles in allem: Gute Nachrichten für uns Anwender.
Bei der Abdeckung mit Breitband-Internetanschlüssen sind wir mittlerweile spitze. Das sieht auch der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth imTätigkeitsbericht 2008/2009 der so: “60 Prozent der Haushalte nutzen einen Breitbandanschluss. Wir haben inzwischen alle großen Flächenländer wie Frankreich, England, Spanien und Italien beim Breitbandwachstum überholt und liegen weit über dem europäischen Durchschnitt”. Und weiter: “Nur kleinere Mitgliedsländer wie Luxemburg, Holland und Dänemark haben pro Kopf der Bevölkerung mehr Breitbandanschlüsse.”
Auch wenn sich die Dynamik der letzten Jahre deutlich abgeschwächt hat, ist die Entwicklung im Breitbandmarkt weiterhin durch Wachstum gekennzeichnet. Die Gründe für das verminderte Wachstum sieht Kurth allerdings nicht in der Wirtschaftskrise: “Die abflachende Wachstumskurve dürfte weniger der Wirtschaftkrise geschuldet sein als mehr der Tatsache, dass sich die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen langsam der Sättigungsgrenze nähert.
Bewegung im Mobilfunkmarkt
Die Umsätze der Mobilfunkanbieter sind zwischen 2003 und 2008 nahezu unverändert geblieben, während sich das abgehende Verkehrsvolumen im gleichen Zeitraum um 145 Prozent erhöht hat. “Dies sind deutliche Hinweise auf einen bemerkenswerten Wettbewerb, der sich nicht nur auf niedrige Preise, sondern vor allem auch auf die Qualität hochwertiger Dienste bezieht. Grundlage der hohen Wettbewerbsintensität bildet eine Marktstruktur, die durch relativ ausgeglichene Verhältnisse geprägt ist. So stehen hierzulande vier Netzbetreiber in Konkurrenz zueinander, von denen keiner einen Marktanteil von über 37 Prozent besitzt”, sagte Kurth.
Während bei den Teilnehmerzahlen Sättigungseffekte deutlich werden, ist beim mobil abgewickelten Gesprächsvolumen ein deutliches Wachstum zu beobachten. So hat sich die Anzahl der (abgehenden) Verbindungsminuten zwischen 2005 und 2008 verdoppelt. Dies verdeutlicht die zunehmende Festnetz-Mobilfunk-Substitution. Der Anteil der mobilen Verbindungen am gesamten Gesprächsvolumen hat sich kontinuierlich von 14 Prozent im Jahr 2004 auf etwa 30 Prozent im Jahr 2008 mehr als verdoppelt.
Enormes Wachstum bei den Mobilen Datendiensten
Auch im Mobilfunk spielt Breitband inzwischen eine bedeutendere Rolle. Mehr als 15 Prozent aller Teilnehmer nutzen inzwischen regelmäßig Datendienste über UMTS. Während sich die Anzahl der regelmäßigen UMTS-Nutzer von 2005bis 2008 fast versechsfacht hat, ist das übertragene Datenvolumen im gleichen Zeitraum um mehr als das Fünfzigfache gestiegen. Für 2009 wird nochmals mit einem starken Anstieg des Datenvolumens gerechnet. Neben gesunkenen Preisen für die mobile Datennutzung tragen auch der breite Ausbau der UMTS-Netze und die gestiegene Anzahl passender Endgeräte zu der verstärkten Nutzung bei.
Der Tätigkeitsbericht 2008/2009 kann auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de heruntergeladen werden.
Ab 5. Januar 2010 wird o2 über eine nahezu 100-prozentigen Abdeckung für mobile Telefonie verfügen (mobile Datendienste: circa 99 Prozent). Dazu sind in den vergangenen drei Jahren knapp drei Milliarden Euro in den Netzausbau investiert worden.
In Deutschland betreibt o2 dann etwa 17.000 GSM- und 9.500 UMTS-Basistationen und verfügt damit über eines der modernsten Mobilfunknetze Europas. Durch die Einführung neuer Technologien für den schnellen Up- und Download mobiler Daten und die Anbindung seiner Mobilfunkinfrastruktur an das IP-basierte deutsche Telefónica Festnetz ist o2 so bestens für zukünftiges Wachstum gerüstet.
“Die Abschaltung des ‘National Roamings’ ist einer der größten Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte”, so René Schuster, CEO Telefónica o2 Germany. “Wir sind nun auf Augenhöhe mit den beiden Marktführern. Mit unserer modernen Netzinfrastruktur sowie unseren innovativen Produkten wie o2 o werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen.”
Der im Oktober durchgeführte “Connect Netztest 2009“ bestätigte dann auch die hohe Qualität des o2 Mobilfunknetzes sowohl für Telefonie als auch für mobiles Internet. Laut Connect zählt o2 jetzt nach einem deutlichen Sprung bereits zur Spitze. Besonders gute Ergebnisse erzielte o2 dabei im Bereich mobiles Internet beim Up- und Download von Dateien.
Auch in 2010 wird o2 seine Investitionen in Netzinfrastrukturen fortsetzen. So ist es ein wesentliches Ziel, 70 Prozent Bevölkerungsabdeckung mit mobilen Breitbandnetzen zu erreichen. Des Weiteren verfolgt man bei o2 die technische Kommerzialisierung des live geschalteten HSPA+ Netzes in Teilen von München und prüft den deutschlandweiten Roll-out.
Bei der Nutzung von Internet und neuen Medien waren wir, Deutsche, bisher immer etwas hinter den Spitzenreitern USA, England oder Japan hinterher. Der Abstand ist nun jedoch kleiner geworden, wie eine heute veröffentlichte Studie von Deloitte verdeutlicht. Demnach gehören zu den wichtigsten Trends hierzulande Hybrid-TV, Electronic Gaming, mobile Applikationen sowie Social Media.
Immer mehr Deutsche greifen, wenn es ums mobile Telefonieren geht, zum Smartphone - dieser Anteil ist innerhalb eines Jahres von 6 auf 12 Prozent gestiegen (USA: 25 Prozent, England: 21Prozent). Dabei wird von den meisten Befragten der nach wie vor hohe Preis für mobile Dienste als Hauptgrund genannt, warum diese Angebote nicht häufiger genutzt werden.
Hauptsächlich nutzen die Deutschen das Internet als Informationsquelle und für Social Media-Anwendungen. 51 Prozent sehen einen hohen Nutzen in der Online-Kontaktpflege (USA: 65 Prozent, England: 60 Prozent).
„Die Studie belegt, dass die Menschen in Deutschland zunehmend intensiver neue und neueste Medien nutzen und immer mehr zu den führenden Nationen USA und Großbritannien aufschließen. Auch wenn immer mehr Menschen in Deutschland Smartphones kaufen, unterwegs das Internet nutzen, sich Musik schicken oder gemeinsam Computer spielen, bieten alle Bereiche noch erhebliche Wachstumschancen. Die Technik ist bereits zusammengewachsen, jetzt wachsen mit zunehmender Geschwindigkeit auch die Welten Arbeit und Freizeit zusammen. Damit ist die Studie von Deloitte ein klarer Beleg dafür, dass wir mit dem diesjährigen Motto der CeBIT, ‚Connected Worlds’, voll im Trend liegen”, so Hartwig von Saß, Leiter Kommunikation bei Deutsche Messe AG.
Das Marktforschungsunternehmen In-Stat hat nun eine Studie veröffentlicht, der zufolge das Jahr 2010 ein Schlüsseljahr für die Verwendung von Mehrkern-Prozessoren (Multi-Core CPUs) in Smartphones und Netbookssein wird. 2011 wird dann das Jahr der MIDs und Ultra Mobile PCs (UMPCs), während Unterhaltungselektronik (CE-Geräte) die Jahre 2012 und 2013 bestimmen werden.
In 2013 werden demnach 88 Prozent aller mobilen Endgeräte mit Mehrkern-Prozessoren ausgestattet sein. Einen zweiten Hardware-Trend macht In-Stat bei den Grafikprozessoren aus. Hiervon werden insbesondere Smartphones, MIDs, UMPCs und mobile Unterhaltungsgeräte betroffen sein.
Der Markt für Merchant Processing Solutions in mobilen Endgeräten wird bis 2013 mit durchschnittlich 22,3 Prozent wachsen, auf ein Volumen von dann 775 Millionen verkauften Einheiten. Der Wettbewerb in dem Segment mobile Halbleitertechnik wird sich mit der Einführung von neuen Multikern-Prozessoren für sowohl ARM- als auch x86-Archtiekturen ab Ende 2009 verschärfen.
Die aktuellen Forschungsergebnisse des Marktfoschers, die unter dem Titel Mobile Processor Review erschienen sind, decken den weltweiten Markt für Mobile Merchant Market Processors, einschließlich Anwendungs-, Baseband- und Zentral- Prozessoren ab.
Das explosive Wachstum ist durch Verfügbarkeit und Popularität von Smartphones und anderen mobilen Endgeräten zu erklären sowie dadurch, dass die mobilen Betriebssysteme immer besser werden.
“Die Zahl der mobilen Endgeräte mit Internet-Anschluss ist in den letzten paar Jahren regelrecht explodiert”, so John Gantz, Chief Research Officer bei IDC. “Mit der Vielzahl an Informationen und Diensten, die von überall abrufbar sind, verändert der mobile Internetzugang unser privates und berufliches Leben. Mit der Explosion der Apps, die gerade stattfindet, wird sich in den nächsten Jahren die Art, wie die Nutzer mit dem Internet interagieren, rundlegend verändern und die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem weiter verwischen.”
Die populärsten Online-Aktivitäten der mobilen Internet-Nutzer sind denen der stationären Internet-User ähnlich: Benutzung von Suchseiten, Lesen von News und Sport Informationen, Herunterladen von Musik und Videos, Verschicken und Erhalten von Emails sowie Instant Messaging. In den kommenden vier Jahren sollten besonders die Bereiche Online Shopping, Teilnahme an Online Communities und das Bloggen die größte Zahl von Applikationen entstehen lassen, so IDC. Der Zugriff auf Geschäftsanwendungen und Firmen-Email wird ebenfalls stark zunehmen, da die die Unternehmen das mobile Arbeiten vermehrt fördern.
Vor allem aber ist ein Trend weg vom stationären PC hin zu Laptop / Netbook und weiteren Handhelds erkennbar: Mittlerweile nutzen 56 Prozent der Haushalte mobile Endgeräte, das ist eine Zunahme von stolzen 9 Prozent innerhalb eines Jahres. Ein PC als Gerät für den Internetzugang wird dagegen immer seltener eingesetzt: Benutzten 2008 81 Prozent der Haushalte mit Internetzugang einen stationären Computer für den Internetzugang, waren es in laufendem Jahr 76 Prozent.
Dabei spielen Handys bisher nur eine untergeordnete Rolle (17 Prozent), was sich aber unserer Meinung nach mit der aktuellen Generation von Smartphones und den dazu entwickelten Appsändern wird - wir erwarten in diesem Bereich in den nächsten Jahren ein stark zunehmendes Wachstum.
Shopping via Mobile Internet wird immer beliebter - das gilt besonders im US-amerikanischen Raum. Nicht von ungefähr wird Weihnachten 2009 von Experten als „Mobile Shopping’s First Christmas” zelebriert.
Die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Benchmark-Studie (01.11.2009 - 15.11.2009) dürfen daher gerade für die Mobile Internet-Shopper unter euch von Interesse sein:Gomez, die Web Performance Unit von Computerware, USA, hat darin mobile Web-Seiten der insgesamt 14 größten Einzelhändler nach ihrer Performance verglichen. Als absoluter Gewinner hat sich die mobile Seite von Amazon erwiesen: Sie ließ sich am schnellsten, und zwar innerhalb von 2,8 Sekunden, laden.
Die mittlere Response Zeit lag bei 4,7 Sekunden - 50 Prozent langsamer als die Response Zeit der E-Commerce Seiten der gleichen Einzelhändler im stationären Internet. Laut Gomez lagen die Ladezeiten der getesteten Seiten zwischen 2,8 und 6,9 Sekunden.
Die Verfügbarkeit (Uptime) der mobilen Seiten lag im Durchschnitt bei 98,74 Prozent - im Vergleich dazu liegt die durchschnittliche Verfügbarkeit für Webseiten der Händler im stationären Web bei 99,76 Prozent. Zwar mag es einem vorkommen, dass die Differenz von nur wenigen Sekunden keinen großen Unterschied ausmacht, doch sind die Erwartungen, die Online Shopper an mobile Webseiten haben, groß. So stellte eine von Gomez unter 1000 mobile Web Nutzer durchgeführte Umfrage heraus, dass die meisten User erwarten, dass sich die mobilen Seiten genauso schnell oder sogar schneller als „traditionelle” Webseiten laden. Die Hauptbeschwerde, die von den Respondenten geäußert wurde, waren dabei zu lange Ladezeiten. 85 Prozent gaben an, sie würden nicht mehr als zwei Mal eine mobile Seite betreten, bis sie endlich geladen wurde falls es anfängliche Probleme damit gab. 40 Prozent meinten sogar, sie würden stattdessen lieber auf die mobile Seite der Konkurrenz gehen.
„Diesjährige Weihnachstzeit verspricht der erste richtige Test der Performance mobiler Seiten im Bereich des Einzelhandels zu werden”, so Matt Poepsel von Gomez. „Und da wir wissen, dass Online Shopper eine niedrige Toleranz gegenüber langen Wartezeiten für Online Shopping Webseiten im stationären Internet haben, ist es recht interessant, zu schauen, ob die User die Geschwindigkeit für die Bequemlichkeit des mobilen Surfens und Shoppens zu opfern bereit sind”. Die meisten Einzelhändler haben laut Gomez noch viel Arbeit vor sich, was die Verbesserung ihrer mobilen Web Performance betrifft. Auch in Europa. Geschieht das nicht, riskiert der Handel einen mobile Internet affinen Teil der Kundschaft zu verlieren.
Der Markt für Augmented Reality (AR) wird in den nächsten Jahren einen rasanten Zuwachs erfahren, so Juniper Research in einem aktuellen Bericht. Das Marktforschungsunternehmen gab an, dass Gewinne aus AR-Diensten (hauptsächlich resultierend aus Paid-for-Application Downloads, Abo-Diensten, Spielen und Werbung) bis zum Jahr 2014 732 Millionen Dollar erreichen werden.
Juniper Reserach’s Mobile Augmented Reality Report zeigt, dass dadurch, dass es noch eine relativ kleine Anzahl an Smartphones gibt, die diese Technologie unterstützten, der jährliche Gewinn, der durch den Einsatz von AR generiert wird, 2010 keine zwei Millionen Dollar übersteigen sollte. In den Jahren danach wird sich der Zuwachs dagegen signifikant erhöhen, vor allem durch eine größere Verbreitung von Android Smartphones oder auch iPhones sowie dadurch, dass es (bessere) technische Voraussetzungen für die Nutzung von AR geschaffen werden (breiterer Einsatz von digitalen Kompassen oder Beschleunigungsmesser, etc.).
Man rechnet damit, dass die weitere Verbreitung von AR aufgewerteter standortbezogener Suche den Einsatz von AR anstoßen wird. Juniper Research prognostiziert jedoch, dass Spiele mit AR-Komponenten den größten Gewinn-Anstieg auslösen werden.
Ab den Jahren 2012 - 2013 kommen Gewinne aus Mobile-Enterprise-Lösungen dazu, so Juniper. AR-gestützte Werbung mit echtem Standortsbezug ist ein weiteres Geschäftsfeld, das für eine große Anzahl von Brands und Verkäufern immer attraktiver wird, da es ein großes kundengenerierendes Potenzial aufweist. AR-gestützte Werbungsnetze werden vorrangig aufgrund ihrer lokalen Relevanz eine große Verbreitung erfahren. 350 Millionen Smartphones sollten bis zum Jahr 2014 AR-fähig sein.
Doch auch hier gibt es einige Bedenkpunkte: Zwar schafft die Geotagging-Technologie zahlreiche Möglichkeiten - allerdings müssen Unternehmen sich über die rechtlichen Implikationen genau im Klaren sein. “Das Problem ist, dass diese Technologie erst im Entstehen ist und kein rechtliches oder regulatorisches Rahmenwerk besteht, das spezifisch Augmented Reality abdeckt”, so Windsor Holden, Principal Analyst bei Juniper Research. „Wird ein Hausbesitzer beispielsweise das Entfernen virtueller Geotags legitim fordern können? Würde von diesen Dritten zum Erstellen einer Markierung vorheriges Einverständnis benötigen werden?”
Und abschließend ein kleines Sahnehäubchen für alle, die sich für den Artikel die Zeit genommen haben und bis hier gelesen haben. Esquire Magazine hat dank der AR-Technologie eine online interaktive Version ihrer letzten Ausgabe veröffentlicht - wenn die Zukunft der Augmented Reality nicht spannend ist…
Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat in seinem Bericht“Dataquest Insight: The Top Ten Consumer Mobile Applications for 2012“ die Top Ten der mobilen Applikationen identifiziert, die Konsumenten im Jahr 2012 benutzen und downloaden werden. Denn obwohl es mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlichster Apps gibt, werden die allermeisten nach dem Herunterladen nur ein- oder zweimal benutzt.
Laut der Gartner-Studie werden die zehn meistgenutzten Apps folgende sein:
1: Geldtransfer
2: Location-Based Services
3: Mobile Suche
4: Mobiles Surfen
5: Mobile Gesundheitsüberwachung
6: Mobiles Bezahlen
7: Near Field Communication Services
8: Mobile Advertising
9: Mobile Instant Messaging
10: Mobile Music
In der Vergangenheit wurde die Kaufentscheidung für ein Mobiltelefon durch die (fest) eingebauten Features bestimmt. Die mit einem Betriebssystem ausgestatteten Smartphones sind jedoch in der Lage, nahezu beliebige Third-Party-Produkte (Apps) laufen zu lassen, wodurch die Käufer nicht mehr von der Ausstattung des Handyherstellers abhängig sind, sondern ihre Geräte sehr individuell auf ihre Bedürfnisse anpassen können. Dieser Trend zu Apps wird sich in Zukunft deutlich verstärken.
„Das wachsende Interesse der Konsumenten an Smartphones fördere das Eindringen von Anbietern in den mobilen Sektor, die nicht selbst als Provider fungierten”, betont Sandy Shen von Gartner. Somit seien mobile Dienstleistungen nicht länger den Telekommunikationsanbietern des Mobilfunks vorbehalten, sondern sorgten für das Heranwachsen einer weitaus vielfältigeren Angebotsstruktur aus App-Stores und Betreibern gemischter Geschäftsmodelle. “Wir vermuten, dass die meisten Nutzer nicht mehr als fünf mobile Applikationen auf einmal nutzen werden - die meisten Zukunftschancen werden also auf dem Markt der „Killer-Applikationen” entstehen”, so Shen.