o2 mit komplett eigenem Netz

posted 17.12.2009 by Nelli

Ab 5. Januar 2010 wird o2 über eine nahezu 100-prozentigen Abdeckung für mobile Telefonie verfügen (mobile Datendienste: circa 99 Prozent). Dazu sind in den vergangenen drei Jahren knapp drei Milliarden Euro in den Netzausbau investiert worden.

In Deutschland betreibt o2 dann etwa 17.000 GSM- und 9.500 UMTS-Basistationen und verfügt damit über eines der modernsten Mobilfunknetze Europas. Durch die Einführung neuer Technologien für den schnellen Up- und Download mobiler Daten und die Anbindung seiner Mobilfunkinfrastruktur an das IP-basierte deutsche Telefónica Festnetz ist o2 so bestens für zukünftiges Wachstum gerüstet.

“Die Abschaltung des ‘National Roamings’ ist einer der größten Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte”, so René Schuster, CEO Telefónica o2 Germany. “Wir sind nun auf Augenhöhe mit den beiden Marktführern. Mit unserer modernen Netzinfrastruktur sowie unseren innovativen Produkten wie o2 o werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen.”

Der im Oktober durchgeführte “Connect Netztest 2009 bestätigte dann auch die hohe Qualität des o2 Mobilfunknetzes sowohl für Telefonie als auch für mobiles Internet. Laut Connect zählt o2 jetzt nach einem deutlichen Sprung bereits zur Spitze. Besonders gute Ergebnisse erzielte o2 dabei im Bereich mobiles Internet beim Up- und Download von Dateien.

Auch in 2010 wird o2 seine Investitionen in Netzinfrastrukturen fortsetzen. So ist es ein wesentliches Ziel, 70 Prozent Bevölkerungsabdeckung mit mobilen Breitbandnetzen zu erreichen. Des Weiteren verfolgt man bei o2 die technische Kommerzialisierung des live geschalteten HSPA+ Netzes in Teilen von München und prüft den deutschlandweiten Roll-out.

Mobile Endgeräte: Siegeszug der Mehrkern-Prozessoren

posted 11.12.2009 by Nelli

Das Marktforschungsunternehmen In-Stat hat nun eine Studie veröffentlicht, der zufolge das Jahr 2010 ein Schlüsseljahr für die Verwendung von Mehrkern-Prozessoren (Multi-Core CPUs) in Smartphones und Netbooks sein wird. 2011 wird dann das Jahr der MIDs und Ultra Mobile PCs (UMPCs), während Unterhaltungselektronik  (CE-Geräte) die Jahre 2012 und 2013 bestimmen werden.

In 2013 werden demnach 88 Prozent aller mobilen Endgeräte mit Mehrkern-Prozessoren ausgestattet sein. Einen zweiten Hardware-Trend macht In-Stat bei den Grafikprozessoren aus. Hiervon werden insbesondere Smartphones, MIDs, UMPCs und mobile Unterhaltungsgeräte betroffen sein.

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Der Markt für Merchant Processing Solutions in mobilen Endgeräten wird bis 2013 mit durchschnittlich 22,3 Prozent wachsen, auf ein Volumen von dann 775 Millionen verkauften Einheiten. Der Wettbewerb in dem Segment mobile Halbleitertechnik wird sich mit der Einführung von  neuen Multikern-Prozessoren für sowohl ARM- als auch x86-Archtiekturen ab Ende 2009 verschärfen.

Die aktuellen Forschungsergebnisse des Marktfoschers, die unter dem Titel Mobile Processor Review erschienen sind, decken den weltweiten Markt für Mobile Merchant Market Processors, einschließlich Anwendungs-, Baseband- und Zentral- Prozessoren ab.

MIDs überschreiten die Milliarde-Marke bis 2013

posted 10.12.2009 by Nelli

Im Jahr 2009 gab es mehr als 450 Millionen mobile Internet User - diese Zahl sollte sich jedoch bis Ende des Jahres 2013 mehr als verdoppeln, so die Prognose des Marktforschers IDC im aktuellen Worldwide Digital Marketplace Model and Forecast.

Das explosive Wachstum ist durch Verfügbarkeit und Popularität von Smartphones und anderen mobilen Endgeräten zu erklären sowie dadurch, dass die mobilen Betriebssysteme immer besser werden.

“Die Zahl der mobilen Endgeräte mit Internet-Anschluss ist in den letzten paar Jahren regelrecht explodiert”, so John Gantz, Chief Research Officer bei IDC. “Mit der Vielzahl an Informationen und Diensten, die von überall abrufbar sind, verändert der mobile Internetzugang unser privates und berufliches Leben. Mit der Explosion der Apps, die gerade stattfindet, wird sich in den nächsten Jahren die Art, wie die Nutzer mit dem Internet interagieren,  rundlegend verändern und die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem weiter verwischen.”

Die populärsten Online-Aktivitäten der mobilen Internet-Nutzer sind denen der stationären Internet-User ähnlich: Benutzung von Suchseiten, Lesen von News und Sport Informationen, Herunterladen von Musik und Videos,  Verschicken und Erhalten von Emails sowie Instant Messaging. In den kommenden vier Jahren sollten besonders die Bereiche Online Shopping, Teilnahme an Online Communities und das Bloggen die größte Zahl von Applikationen entstehen lassen, so IDC. Der Zugriff auf Geschäftsanwendungen und Firmen-Email wird ebenfalls stark zunehmen, da die die Unternehmen das mobile Arbeiten vermehrt fördern.

Zunahme der Internetnutzung über mobile Endgeräte

posted 07.12.2009 by Nelli

Jetzt ist es amtlich: die Internetnutzung über mobile Endgeräte steigt weiterhin.

Das statistische Bundesamt veröffentlichte kürzlich die aktuellen Internet-Nutzungszahlen. Danach wächst die Zahl der privaten Haushalte mit Internetzugang stetig. Über einen Zugang zum Web verfügen mittlerweile 73 Prozent aller Haushalte, wovon 82 Prozent Breitbandanschlüsse sind - und auch dieser Anteil steigt.

Vor allem aber ist ein Trend weg vom stationären PC hin zu Laptop / Netbook und weiteren Handhelds erkennbar: Mittlerweile nutzen 56 Prozent der Haushalte mobile Endgeräte, das ist eine Zunahme von stolzen 9 Prozent innerhalb eines Jahres. Ein PC als Gerät für den Internetzugang wird dagegen immer seltener eingesetzt: Benutzten 2008 81 Prozent der Haushalte mit Internetzugang einen stationären Computer für den Internetzugang, waren es in laufendem Jahr 76 Prozent.

Dabei spielen Handys bisher nur eine untergeordnete Rolle (17 Prozent), was sich aber unserer Meinung nach mit der aktuellen Generation von Smartphones und den dazu entwickelten Apps ändern wird - wir erwarten in diesem Bereich in den nächsten Jahren ein stark zunehmendes Wachstum.

Holiday Shopping: Mobile Web Benchmark

posted 03.12.2009 by Nelli

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Shopping via Mobile Internet wird immer beliebter - das gilt besonders im US-amerikanischen Raum. Nicht von ungefähr wird Weihnachten 2009 von Experten als „Mobile Shopping’s First Christmas” zelebriert.
Die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Benchmark-Studie (01.11.2009 - 15.11.2009) dürfen daher gerade für die Mobile Internet-Shopper unter euch von Interesse sein: Gomez, die Web Performance Unit von Computerware, USA, hat darin mobile Web-Seiten der insgesamt 14 größten Einzelhändler nach ihrer Performance verglichen. Als absoluter Gewinner hat sich die mobile Seite von Amazon erwiesen: Sie ließ sich am schnellsten, und zwar innerhalb von 2,8 Sekunden, laden.
Die mittlere  Response Zeit lag bei 4,7 Sekunden - 50 Prozent langsamer als die Response Zeit der E-Commerce Seiten der gleichen Einzelhändler im stationären Internet. Laut Gomez lagen die Ladezeiten der getesteten Seiten zwischen 2,8 und 6,9 Sekunden.
Die Verfügbarkeit (Uptime) der mobilen Seiten lag im Durchschnitt bei 98,74 Prozent - im Vergleich dazu liegt die durchschnittliche Verfügbarkeit für Webseiten der Händler im stationären Web bei 99,76 Prozent. Zwar mag es einem vorkommen, dass die Differenz von nur wenigen Sekunden keinen großen Unterschied ausmacht, doch sind die Erwartungen, die Online Shopper an mobile Webseiten haben, groß.  So stellte eine von Gomez unter 1000 mobile Web Nutzer durchgeführte Umfrage heraus, dass die meisten User erwarten, dass sich die mobilen Seiten genauso schnell oder sogar schneller als „traditionelle” Webseiten laden. Die Hauptbeschwerde, die von den Respondenten geäußert wurde, waren dabei zu lange Ladezeiten. 85 Prozent gaben an, sie würden nicht mehr als zwei Mal eine mobile Seite betreten, bis sie endlich geladen wurde falls es anfängliche Probleme damit gab. 40 Prozent meinten sogar, sie würden stattdessen lieber auf die mobile Seite der Konkurrenz gehen.

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„Diesjährige Weihnachstzeit verspricht der erste richtige Test der Performance mobiler Seiten im Bereich des Einzelhandels zu werden”, so Matt Poepsel von Gomez. „Und da wir wissen, dass Online Shopper eine niedrige Toleranz gegenüber langen Wartezeiten für Online Shopping Webseiten im stationären Internet haben, ist es recht interessant, zu schauen, ob die User die Geschwindigkeit für die Bequemlichkeit des mobilen Surfens und Shoppens zu opfern bereit sind”. Die meisten Einzelhändler haben laut Gomez noch viel Arbeit vor sich, was die Verbesserung ihrer mobilen Web Performance betrifft. Auch in Europa. Geschieht das nicht, riskiert der Handel einen mobile Internet affinen Teil der Kundschaft zu verlieren.

Die Zukunft der Mobile Augmented Realtity

posted 01.12.2009 by Nelli

Der Markt für Augmented Reality (AR) wird in den nächsten Jahren einen rasanten Zuwachs erfahren, so Juniper Research in einem aktuellen Bericht. Das Marktforschungsunternehmen gab an, dass Gewinne aus AR-Diensten (hauptsächlich resultierend aus Paid-for-Application Downloads, Abo-Diensten, Spielen und Werbung) bis zum Jahr 2014 732 Millionen Dollar erreichen werden.

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Juniper Reserach’s Mobile Augmented Reality Report zeigt, dass dadurch, dass es noch eine relativ kleine Anzahl an Smartphones gibt, die diese Technologie unterstützten, der jährliche Gewinn, der durch den Einsatz von AR generiert wird, 2010 keine zwei Millionen Dollar übersteigen sollte. In den Jahren danach wird sich der Zuwachs dagegen signifikant erhöhen, vor allem durch eine größere Verbreitung von Android Smartphones oder auch iPhones sowie dadurch, dass es (bessere) technische Voraussetzungen für die Nutzung  von AR geschaffen werden (breiterer Einsatz von digitalen Kompassen oder Beschleunigungsmesser, etc.).

Man rechnet damit, dass die weitere Verbreitung von AR aufgewerteter standortbezogener Suche den Einsatz von AR anstoßen wird. Juniper Research prognostiziert jedoch, dass Spiele mit AR-Komponenten den größten Gewinn-Anstieg auslösen werden.

Ab den Jahren 2012 - 2013 kommen Gewinne aus Mobile-Enterprise-Lösungen dazu, so Juniper.
AR-gestützte Werbung mit echtem Standortsbezug ist ein weiteres Geschäftsfeld, das für eine große Anzahl von Brands und Verkäufern immer attraktiver wird, da es ein großes kundengenerierendes Potenzial aufweist. AR-gestützte Werbungsnetze werden vorrangig aufgrund ihrer lokalen Relevanz eine große Verbreitung erfahren.  350 Millionen Smartphones sollten bis zum Jahr 2014 AR-fähig sein.

Doch auch hier gibt es einige Bedenkpunkte: Zwar schafft die Geotagging-Technologie zahlreiche Möglichkeiten - allerdings müssen Unternehmen sich über die rechtlichen Implikationen genau im Klaren sein. “Das Problem ist, dass diese Technologie erst im Entstehen ist und kein rechtliches oder regulatorisches Rahmenwerk besteht, das spezifisch Augmented Reality abdeckt”, so Windsor Holden, Principal Analyst bei Juniper Research.  „Wird ein Hausbesitzer beispielsweise das Entfernen virtueller Geotags legitim fordern können? Würde von diesen Dritten zum Erstellen einer Markierung vorheriges Einverständnis benötigen werden?”

Und abschließend ein kleines Sahnehäubchen für alle, die sich für den Artikel die Zeit genommen haben und bis hier gelesen haben. ;-) Esquire Magazine hat dank der AR-Technologie eine online interaktive Version ihrer letzten Ausgabe veröffentlicht - wenn die Zukunft der Augmented Reality nicht spannend ist…

Mobile Applikationen der Zukunft

posted 26.11.2009 by Nelli

Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat in seinem Bericht “Dataquest Insight: The Top Ten Consumer Mobile Applications for 2012 die Top Ten der mobilen Applikationen identifiziert, die Konsumenten im Jahr 2012 benutzen und downloaden werden. Denn obwohl es mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlichster Apps gibt, werden die allermeisten nach dem Herunterladen nur ein- oder zweimal benutzt.

Laut der Gartner-Studie werden die zehn meistgenutzten Apps folgende sein:

1: Geldtransfer
2: Location-Based Services
3: Mobile Suche
4: Mobiles Surfen
5: Mobile Gesundheitsüberwachung
6: Mobiles Bezahlen
7: Near Field Communication Services
8: Mobile Advertising
9: Mobile Instant Messaging
10: Mobile Music

In der Vergangenheit wurde die Kaufentscheidung für ein Mobiltelefon durch die (fest) eingebauten Features bestimmt. Die mit einem Betriebssystem ausgestatteten Smartphones sind jedoch in der Lage, nahezu beliebige Third-Party-Produkte (Apps) laufen zu lassen, wodurch die Käufer nicht mehr von der Ausstattung des Handyherstellers abhängig sind, sondern ihre Geräte sehr individuell auf ihre Bedürfnisse anpassen können. Dieser Trend zu Apps wird sich in Zukunft deutlich verstärken.

„Das wachsende Interesse der Konsumenten an Smartphones fördere das Eindringen von Anbietern in den mobilen Sektor, die nicht selbst als Provider fungierten”, betont Sandy Shen von Gartner. Somit seien mobile Dienstleistungen nicht länger den Telekommunikationsanbietern des Mobilfunks vorbehalten, sondern sorgten für das Heranwachsen einer weitaus vielfältigeren Angebotsstruktur aus App-Stores und Betreibern gemischter Geschäftsmodelle. “Wir vermuten, dass die meisten Nutzer nicht mehr als fünf mobile Applikationen auf einmal nutzen werden - die meisten Zukunftschancen werden also auf dem Markt der „Killer-Applikationen” entstehen”, so Shen.

Studie: Mobile Social Networking boomt

posted 24.11.2009 by Nelli

Social Networking gehört momentan weltweit zu den am schnellsten wachsenden und zugleich beliebtesten Aktivitäten der User des mobilen Internets. Inzwischen stellt es einen ihrer Hauptkommunikationskanäle dar und ist ein bedeutsamer Treiber der Nutzung mobiler Endgeräte in Europa und in den USA.

eMarketer, eine US-basierte Online-Marketing-Firma, prognostiziert in seiner vor kurzem veröffentlichten Studie Mobile Social Networls: Marketing by Location Shows Potential, dass die Anzahl der Mobile Social Networks User in den Jahren zwischen 2009 und 2014 weltweit mehr als um das Fünffache ansteigen wird: von 141,4 Millionen im Jahr 2009 auf 760,1 Millionen in 2014.

Die Zahl der User des mobilen Internets, die von ihren mobilen Endgeräten auf soziale Netzwerke zugreifen, wird im Jahr 2013 607,5 Millionen erreichen, was dann 43 Prozent der globalen Mobile-Internet-Nutzerschaft ausmacht.

In den USA wird die Population der „mobilen Netzwerker” im Jahr 2013 die 56,2 Millionen-Marke erreichen, was 45 Prozent der Gesamtheit der US-amerikanischen mobilen Internetnutzer ausmacht.

Top Ten der Mobile Social Networks

Interessant ist, dass die Liste der mobil am häufigsten benutzten sozialen Netzwerke das Ranking der beliebtesten Social Networks der Nutzer des stationären Internets widerspiegelt und somit Facebook, MySpace und YouTube beinhaltet, die sowohl in Europa als auch in den USA zu den bedeutendsten sozialen Plattformen gehören:

  • Facebook
  • MySpace
  • YouTube
  • Twitter
  • Yahoo
  • MSN/Windows Live/Bing
  • Flickr
  • LinkedIn
  • Blogger
  • MocoSpace

Fazit: Der Trend zum Social Mobile Networking wird sicherlich in den nächten Jahren entscheidende Verhaltensänderungen seitens Konsumenten und Unternehmen weltweit zur Folge haben.

In der Social-Media-Ära, wer braucht schon den Weihnachtsmann?

posted 23.11.2009 by Nelli

Interessante Ergebnisse lieferten uns vor kurzem Deloitte mit ihrem Report, einem Teil der 24. Annual Holiday Survey of Retail Spending and Trends. Über 10.000 US-Amerikaner wurden im Rahmen der Umfrage zu dem spannenden (und gerade sehr aktuellen) Thema Weinachtshopping ;-) befragt. Social Media und mobiles Internet spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • 17 Prozent der Befragten planen bei ihrer Suche nach den Geschenken für ihre Liebsten auf Social-Media-Portale zuzugreifen. 60 Prozent von ihnen wollen so Informationen über Schnäppchen, Coupons oder Sales erhalten. 53 Prozent beabsichtigen, Seiten wie Facebook oder Myspace auf der Suche nach Geschenkideen zu nutzen und 52 Prozent wollen einen Blick in die Wunschzettel ihrer Freunde und Verwandten werfen.
  • Interessant, aber nicht überraschend ist die Altersverteilung dieser Social Media Shopper: 50 Prozent von ihnen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt, 33 Prozent liegen zwischen 30 und 44 und nur 12 Prozent gehören in die Altergruppe der zwischen 45-und 60-jährigen.
  • 19 Prozent der Befragten planen auf ihrer Weihnachtsshoppingtour die Dienste des mobilen Internets zu benutzen. 55 Prozent von ihnen wollen es vor allem auf ihrer Suche nach der Lage bestimmter Shops einsetzten, 45 Prozent hoffen dabei die besten Preise und 40 Prozent algemeine Informationen über Produkte zu finden, 33 Prozent um Rabatte und Coupons zu erhalten und schließlich 32 Prozent, um Reviews anderer User zu Produkten zu lesen. Jeder vierte hofft dabei, seine Weihnachtseinkäufe via Smartphone zu machen.
  • Allgemein scheint das Interesse am Online-Shopping stark gewachsen zu sein: Laut Deloitte wollen 22 Prozent der Befragten überwiegend im Web einkaufen. 44 Prozent planen die Coupons, die sie im Netz gefunden haben, auch einzusetzen.

Mir gefällt die Idee, dem stressigen Tumult der zu Weihnachten überlaufenen Innenstädte entgehen zu können (es sei denn auf einen Glühwein ;-) ) und die Weihnachtseinkäufe geradezu entspannt von jedem beliebigen Ort aus, zu jeder beliebigen Zeit machen zu können. Vermutlich, geht es euch da nicht anders. Dann also: An die Smartphones, fertig, los!

Mobile Consumer Study: Anstieg der Non-Voice-Kommunikation

posted 17.11.2009 by Nelli

Laut der diesjährigen Ausgabe der Mobile Market View Studie der BIA/Kelsey Group, einer US-amerikanischen Local-Media-Space-Advisory, werden heutzutage mobile Endgeräte stärker als je zuvor für Non-Voice-Kommunikation also E-Mail, SMS und die Nutzung von mobilem Internet eingesetzt. Die Entwicklung ist vor allem der Verbreitung von Smartphones zu verdanken.

16,7 Prozent der im Oktober befragten mobile Internet User haben vermehrt soziale Netzwerke wie etwa MySpace oder Facebook besucht (im Jahr 2008 waren es lediglich 9,6 Prozent). 18,5 Prozent der Nutzer haben sich von ihren Endgeräten aus ins Internet eingeloggt, um in ihrer näheren Umgebung nach Produkten und Dienstleistungen zu suchen. Die lokale Suche (Local Search) übersteigt dabei bei weitem die Ausser-Haus-Markt-Suche (Out-of-Market Search), die mit 10 Prozent beinahe halb so häufig eingesetzt wurde.

Ein weiteres Studienergebnis: Die Anzahl der Heavy User der Non-Voice-Kommunikation (User, die mehr als zehn Mal pro Woche auf das mobile Internet zugreifen) ist stetig gewachsen und macht zur Zeit mehr als ein Fünftel aller mobilen User aus.

Einige Zahlen:

  • 48,2 Prozent der mobilen User haben mehr als zehn SMS pro Woche verschickt oder bekommen,
  • 21 Prozent haben mehr als zehn Mal pro Woche das mobile Internet von ihren Endgeräten aus genutzt
  • 20 Prozent haben wöchentlich zehn E-Mails oder mehr geschrieben beziehungsweise erhalten

Zudem ist die Nutzung der mobilen Endgeräte zum Sehen oder Verschicken von mobilen Videos stark gewachsen: Unter anderem haben 17,7 Prozent der Nutzer Videos entweder selbst verschickt oder zugesendet bekommen. Den höchsten Traffic hatten dabei User-Generated-Videos.

„In dem Zeitraum zwischen der ersten und der dritten Ausgabe der Mobile Market View haben Konsumenten ihre Nutzung der Non-Voice-Kommunikation verdoppelt”, resümiert Rick Ducey, Chief Strategy Officer bei BIA/Kinsley. Diese Entwicklung kennzeichnet eine rasante und fundamentale Veränderung der Media Nutzung, die sicherlich auch den europäischen Markt betrifft.