Rasantes Wachstum der UMTS-HSPA-Technologie weltweit

posted 25.08.2009 by Nelli

Laut den Ergebnissen der Studie des US-amerikanischen Branchenverbandes der Telekommunikationshersteller 3G Americas wird die Zahl der mobilen Internetnutzer über UMTS-HSPA Smartphones, Netbooks oder Laptops (etwa mit Surfstick-Unterstützung) bis zum Jahr 2012 die Milliardenmarke erreichen.

umts

In den letzten 12 Monaten ist GSM-HSPA weltweit um 20%  mit 645 Millionen neuen Verbindungen gewachsen.

3G Americas teilte mit, dass elf von 49 UMTS-HSPA-Netzen in 24 Ländern zu HSPA+ hochgerüstet worden sind, dabei gibt es global 277 kommerzielle Netze, die HSPA in 116 Ländern anbieten.

o2 Surf & TV Stick und o2 Surf Station

posted 30.04.2009 by Nicole

Was vielleicht der ein oder andere noch nicht wusste: Den Surfstick gibt es auch noch in leicht veränderten Varianten.

Eine erweiterte Version des o2 Surfsticks ist der o2 Surf & TV Stick. In Bezug auf mobiles Internet bietet er alle Vorteile des „normalen“ Surfsticks: Auf das mobile Netz zugegriffen werden, kann je nach Netzabdeckung mit bis zu 7.2 MBit/s HSDPA und 2 Mbits/s mit HSUPA (im Downlink). Die Installation erfolgt einfach und automatisch via Plug’n’Play.

Das besondere Extra am o2 Surf & TV Stick ist aber nicht nur das Design, das sogar mit dem red dot design award 2008 ausgezeichnet wurde, sondern, wie es der Name schon vermuten lässt, der eingebaute DVB-T Tuner. Mit ihm ist es möglich, mit dem Laptop auf alle nicht verschlüsselten Fernsehprogramme zugreifen zu können, die digital-terrestrisch ausgestrahlt werden. Also: Mobiles Fernsehen immer und überall.

Für weitere Informationen hier lang.

surfstick

Ein Gerät welches in Kombination mit einem Surfstick verwendet wird, ist die o2 Surf Station.
Sie ermöglicht es, mehrere Rechner mittels WLAN zu einem Netzwerk zu verbinden. Somit kann mit allen gleichzeitig im mobilen Internet gesurft werden. Auch hier verläuft die Installation schnell und einfach  per Plug’n’Play. Zu dem ist eine Firewall bereits integriert.

Weiterführende Informationen sind hier zu finden.

surf-station

Kleines Lexikon des mobilen Internets: GPRS und EDGE

posted 18.03.2009 by Nicole

GPRS und EDGE sind als Erweiterungstechnologien entstanden, um über GSM Netze auf das Internet zugreifen zu können.

GPRS, eine Abkürzung für General Packet Radio Service, ist ein Mobilfunkdienst, der die Datenübertragungsrate unter anderem dadurch erhöhen kann, dass er paketorientiert und nicht leitungsorientiert arbeitet. Paketorientierung bedeutet hier, dass die Daten nicht vollständig, sondern in Pakete gesplittet übertragen werden. Die Informationen werden dann beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Dadurch kann die Bandbreite der Mobilfunkzelle voll ausgelastet werden.
Eine weitere Neuerung, die schnellere Übertragungen ermöglicht, ist dass nur dann ein Funkkanal zur Mobilfunkzelle belegt wird, wenn auch tatsächlich Datenpakete übermittelt werden. Dadurch können mehr Mobilfunknutzer Daten übermitteln, ohne dass die Datenübertragungsraten zu stark eingeschränkt werden. Theoretisch wäre mit GPRS eine Datenübertragungsrate von 171, 2 kbit/s möglich. Da sich aber die Nutzer einer Mobilfunkzelle die Bandbreite teilen und noch weitere begrenze Faktoren eine Rolle spielen, sind in der Realität ungefähr 40 kbit/s zu erreichen. Das ist aber immer noch deutlich mehr, als GSM ermöglicht.

Wie der Name “Enhanced Data Rates for GSM Evolution” schon deutlich macht, ist EDGE ebenfalls eine Erweiterung des GSM Standards, um höhere Datenübetragungsraten zu ermöglichen.  Auch GPRS wird durch EDGE zu E-GPRS erweitert. Durch ein alternatives Modulationsverfahren sind so theoretisch 473 kbit/s und praktisch zwischen 150 und 200 kbit/s möglich. Somit wird ein Datendurchsatz erreicht, der in etwa der dreifachen ISDN-Geschwindkeit entspricht.
EDGE wird als Zwischenschritt zur Entwicklung von UMTS angesehen.

Kleines Lexikon des mobilen Internets: GSM

posted 16.03.2009 by Nicole

Nachdem wir geklärt haben, was die heutigen Standards sind, gehen wir heute ein bisschen in der Zeit zurück.

Es geht um den ersten Mobilfunk-Standard GSM (Global System for Mobile Communications) - der zweiten und damit erstmals volldigitalisierten Generation. In Deutschland fand es ab 1993 Verwendung. Mittlerweile ist es weltweit von allen Standards am weitesten vebreitet.

Neben der mobilen Telefonie machte GSM erstmalig das Versenden von SMS und später auch von MMS möglich, internetkompatibel war es zunächst jedoch nicht. Daher war zum Entwicklungszeitpunkt die Datenübertragungsrate von knapp 10 kbit/s auch noch ausreichend.

Um über diesen Standard Internet-Dienste nutzen zu können, war es nötig, das GSM um internetfähige Übertragungsdienste wie GPRS oder EDGE zu erweitern.

Und um genau diese beiden Technologien, GPRS und EDGE, soll es beim nächsten Mal gehen.

Kleines Lexikon des mobilen Internets: UMTS

posted 09.03.2009 by Nicole

Wie wir durch Nachfragen wie dieser hier bemerkt haben, bestehen hier und da ein paar Unsicherheiten, was Begriffe aus dem Bereich des mobilen Internets betrifft.

Da wir es uns auf die Fahnen geschrieben haben, Euch über die neuesten Entwicklungen in diesem Gebiet auf dem Laufenden zu halten, kann es nicht schaden, in einer kleinen Serie die Bedeutung von ein paar grundlegenden Technologien und Begriffen zu klären.

Los geht es heute mit UMTS:

Mobilfunkstandards werden in Generationen eingeteilt. Alle Technologien, die dabei Weiterentwicklungen eines schon existierenden Standards sind, werden derselben Generation zugeordnet.
Der Standard, der momentan die umfassendsten Optionen bietet, ist UMTS. UMTS steht für „Universal Mobile Telecommunications System“ und hat bei seiner Entstehung die dritte Generation (3G) der Mobilfunkstandards begründet.

Auch mit dem Vorgänger GSM war es schon in geringem Maße möglich auf das Internet zu zugreifen. Mittels UMTS können allerdings deutlich höhere Übertragungsraten (384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s) erreicht werden, daher gingen die schnelle Datenübertragung und die Möglichkeit auch Bilder und sogar Videos via Funk zu übermitteln, erst mit der Einführung (in Deutschland im Jahr 2004) dieses neuen Standards einher. Somit läutete praktisch erst UMTS die Ära des mobilen Internets ein.

Die nächsten Begriffe, den wir an dieser Stelle näher erläutern werden, sind HSDPA und HSUPA.