o2 Surf & TV Stick und o2 Surf Station

posted 30.04.2009 by Nicole

Was vielleicht der ein oder andere noch nicht wusste: Den Surfstick gibt es auch noch in leicht veränderten Varianten.

Eine erweiterte Version des o2 Surfsticks ist der o2 Surf & TV Stick. In Bezug auf mobiles Internet bietet er alle Vorteile des „normalen“ Surfsticks: Auf das mobile Netz zugegriffen werden, kann je nach Netzabdeckung mit bis zu 7.2 MBit/s HSDPA und 2 Mbits/s mit HSUPA (im Downlink). Die Installation erfolgt einfach und automatisch via Plug’n’Play.

Das besondere Extra am o2 Surf & TV Stick ist aber nicht nur das Design, das sogar mit dem red dot design award 2008 ausgezeichnet wurde, sondern, wie es der Name schon vermuten lässt, der eingebaute DVB-T Tuner. Mit ihm ist es möglich, mit dem Laptop auf alle nicht verschlüsselten Fernsehprogramme zugreifen zu können, die digital-terrestrisch ausgestrahlt werden. Also: Mobiles Fernsehen immer und überall.

Für weitere Informationen hier lang.

surfstick

Ein Gerät welches in Kombination mit einem Surfstick verwendet wird, ist die o2 Surf Station.
Sie ermöglicht es, mehrere Rechner mittels WLAN zu einem Netzwerk zu verbinden. Somit kann mit allen gleichzeitig im mobilen Internet gesurft werden. Auch hier verläuft die Installation schnell und einfach  per Plug’n’Play. Zu dem ist eine Firewall bereits integriert.

Weiterführende Informationen sind hier zu finden.

surf-station

Samsung Smartphone i7500 exklusiv bei o2

posted 28.04.2009 by Nicole

Im Juni bringt o2 Samsungs erstes Smartphone mit dem Google-OS Android heraus. Dabei handelt es sich um das Samsung I7500. Weiterhin ließ o2 verlauten, das  i7500 sei “der Auftakt einer Reihe spannender Geräte speziell für das mobile Internet, die wir in den kommenden Monaten auf den Markt bringen”. Für das Mobile Web rüstet sich das Smartphone durch den möglichen Einsatz aller gängigen Datendienste (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, HSUPA) und auch WLAN. Auch eine Bluetooth-Schnittstelle und ein GPS-Empfänger, der mobile Navigation ermöglicht,  sind im Gerät integriert.

samsung_i7500_mini

Aber nicht nur für das Surfen im mobilen Netz ist das neue Samsung Handy bestens ausgerüstet. Nebenbei bietet es auch eine 5-Megapixel-Kamera (LED-Blitz und Autofokus), ein modernes Touch-Display mit einer Auflösung von 320×480 Pixel sowie einem Video- und Musikplayer, der alle gängigen Formate unterstützt. Außerdem ist ein 8 GB großer Speicher mit an Bord, der über MicroSD-Karte auf bis zu 32 GB erweiterbar ist.

Trotz all der Technik macht es mit einer Größe von 115 x 56 x 11,9 mm und einem Gewicht von 119 g immer noch eine gute Figur.

Auch erste Kurztests ziehen schon vorab ein positives Fazit.

Die Geschichte des mobilen Internet

posted 20.04.2009 by Nicole

Anders als die des stationären Internets, ist die Geschichte des mobilen Internets untrennbar von den Entwicklungen im Bereich des Mobilfunks verbunden. Die Geburtsstunde des kommerziell genutztem mobilen Web ereignete sich im Jahr 1999. Mit dem Nokia 7110 kam das erste internet-fähige Handy auf den Markt. So sah es aus:

nokia7110

Möglich machte den Internet-Zugang die auf  HSCSD und GPRS basierende WAP-Technologie (Wireless Application Protocol). Sie zeichnet sich durch Protokolle aus, die den Anforderungen an mobile Internet-Dienste möglichst gerecht werden. Das wichtigste dabei war es, eine Möglichkeit zu finden, Internet-Inhalte so zu komprimieren, dass sie auch mit den damaligen geringen Übertragungsraten übermittelt werden konnten.

Heute verliert WAP eher an Bedeutung, da durch die Entwicklung von UMTS (2002) inklusive HSDPA und HSUPA (2006) bereits Übertragungsraten realisierbar sind, die es ermöglichen auch auf für das stationäre Internet entwickelte Websites zuzugreifen. Spätestens als von den Mobilfunkanbietern moderate Preissysteme entwickelt und immer mehr Web-Inhalte für die mobile Nutzung optimiert wurden, begann das mobile Web damit sich immer mehr zu etablieren.

Auch die Zugangsmöglichkeiten erweiterten sich. Schon bald war es möglich mittels GPRS oder UMTS auch mit Notebooks (via Surfstick) oder Netbooks (mit integriertem GPRS/UMTS-Modul) ins Netz zu gehen. Ebenfalls eine Möglichkeit auf mobile Web-Inhalte zugreifen zu können, sind W-Lan Hotspots. Diese sind je nach Standpunkt nur gegen Bezahlung zu nutzen oder auch kostenfrei und finden sich  mittlerweile an den meisten größeren öffentlichen Plätzen.

Die Evolution des mobilen Internet passt sich damit auch dem Zeitgeist an. Es ist zum Grundbedürfnis geworden, immer möglichst aktuell über die Geschehnisse in der Welt informiert und stets erreichbar zu sein - und das nicht nur per Telefon sondern möglichst auch per E-Mail, Soziale Netzwerke, Instant Messenger, Twitter etc. Gerade Bevölkerungsgruppen, die beruflich viel unterwegs sind oder auch Haushalte aus ländlichen Gegenden, in denen es keine leitungsgestützte Breitband-Versorgung gibt, treiben den Erfolg von mobilen Internet-Lösungen voran.

Die Geschichte des Mobiltelefons, an deren Entwicklung das mobile Internet wie erwähnt unmittelbar gekoppelt ist, wird in diesem Clip noch einmal im Schnelldurchlauf gezeigt.

Kleines Lexikon des mobilen Internets: GPRS und EDGE

posted 18.03.2009 by Nicole

GPRS und EDGE sind als Erweiterungstechnologien entstanden, um über GSM Netze auf das Internet zugreifen zu können.

GPRS, eine Abkürzung für General Packet Radio Service, ist ein Mobilfunkdienst, der die Datenübertragungsrate unter anderem dadurch erhöhen kann, dass er paketorientiert und nicht leitungsorientiert arbeitet. Paketorientierung bedeutet hier, dass die Daten nicht vollständig, sondern in Pakete gesplittet übertragen werden. Die Informationen werden dann beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Dadurch kann die Bandbreite der Mobilfunkzelle voll ausgelastet werden.
Eine weitere Neuerung, die schnellere Übertragungen ermöglicht, ist dass nur dann ein Funkkanal zur Mobilfunkzelle belegt wird, wenn auch tatsächlich Datenpakete übermittelt werden. Dadurch können mehr Mobilfunknutzer Daten übermitteln, ohne dass die Datenübertragungsraten zu stark eingeschränkt werden. Theoretisch wäre mit GPRS eine Datenübertragungsrate von 171, 2 kbit/s möglich. Da sich aber die Nutzer einer Mobilfunkzelle die Bandbreite teilen und noch weitere begrenze Faktoren eine Rolle spielen, sind in der Realität ungefähr 40 kbit/s zu erreichen. Das ist aber immer noch deutlich mehr, als GSM ermöglicht.

Wie der Name “Enhanced Data Rates for GSM Evolution” schon deutlich macht, ist EDGE ebenfalls eine Erweiterung des GSM Standards, um höhere Datenübetragungsraten zu ermöglichen.  Auch GPRS wird durch EDGE zu E-GPRS erweitert. Durch ein alternatives Modulationsverfahren sind so theoretisch 473 kbit/s und praktisch zwischen 150 und 200 kbit/s möglich. Somit wird ein Datendurchsatz erreicht, der in etwa der dreifachen ISDN-Geschwindkeit entspricht.
EDGE wird als Zwischenschritt zur Entwicklung von UMTS angesehen.

Kleines Lexikon des mobilen Internets: GSM

posted 16.03.2009 by Nicole

Nachdem wir geklärt haben, was die heutigen Standards sind, gehen wir heute ein bisschen in der Zeit zurück.

Es geht um den ersten Mobilfunk-Standard GSM (Global System for Mobile Communications) - der zweiten und damit erstmals volldigitalisierten Generation. In Deutschland fand es ab 1993 Verwendung. Mittlerweile ist es weltweit von allen Standards am weitesten vebreitet.

Neben der mobilen Telefonie machte GSM erstmalig das Versenden von SMS und später auch von MMS möglich, internetkompatibel war es zunächst jedoch nicht. Daher war zum Entwicklungszeitpunkt die Datenübertragungsrate von knapp 10 kbit/s auch noch ausreichend.

Um über diesen Standard Internet-Dienste nutzen zu können, war es nötig, das GSM um internetfähige Übertragungsdienste wie GPRS oder EDGE zu erweitern.

Und um genau diese beiden Technologien, GPRS und EDGE, soll es beim nächsten Mal gehen.