Die Zukunft der Mobile Augmented Realtity

posted 01.12.2009 by Nelli

Der Markt für Augmented Reality (AR) wird in den nächsten Jahren einen rasanten Zuwachs erfahren, so Juniper Research in einem aktuellen Bericht. Das Marktforschungsunternehmen gab an, dass Gewinne aus AR-Diensten (hauptsächlich resultierend aus Paid-for-Application Downloads, Abo-Diensten, Spielen und Werbung) bis zum Jahr 2014 732 Millionen Dollar erreichen werden.

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Juniper Reserach’s Mobile Augmented Reality Report zeigt, dass dadurch, dass es noch eine relativ kleine Anzahl an Smartphones gibt, die diese Technologie unterstützten, der jährliche Gewinn, der durch den Einsatz von AR generiert wird, 2010 keine zwei Millionen Dollar übersteigen sollte. In den Jahren danach wird sich der Zuwachs dagegen signifikant erhöhen, vor allem durch eine größere Verbreitung von Android Smartphones oder auch iPhones sowie dadurch, dass es (bessere) technische Voraussetzungen für die Nutzung  von AR geschaffen werden (breiterer Einsatz von digitalen Kompassen oder Beschleunigungsmesser, etc.).

Man rechnet damit, dass die weitere Verbreitung von AR aufgewerteter standortbezogener Suche den Einsatz von AR anstoßen wird. Juniper Research prognostiziert jedoch, dass Spiele mit AR-Komponenten den größten Gewinn-Anstieg auslösen werden.

Ab den Jahren 2012 - 2013 kommen Gewinne aus Mobile-Enterprise-Lösungen dazu, so Juniper.
AR-gestützte Werbung mit echtem Standortsbezug ist ein weiteres Geschäftsfeld, das für eine große Anzahl von Brands und Verkäufern immer attraktiver wird, da es ein großes kundengenerierendes Potenzial aufweist. AR-gestützte Werbungsnetze werden vorrangig aufgrund ihrer lokalen Relevanz eine große Verbreitung erfahren.  350 Millionen Smartphones sollten bis zum Jahr 2014 AR-fähig sein.

Doch auch hier gibt es einige Bedenkpunkte: Zwar schafft die Geotagging-Technologie zahlreiche Möglichkeiten - allerdings müssen Unternehmen sich über die rechtlichen Implikationen genau im Klaren sein. “Das Problem ist, dass diese Technologie erst im Entstehen ist und kein rechtliches oder regulatorisches Rahmenwerk besteht, das spezifisch Augmented Reality abdeckt”, so Windsor Holden, Principal Analyst bei Juniper Research.  „Wird ein Hausbesitzer beispielsweise das Entfernen virtueller Geotags legitim fordern können? Würde von diesen Dritten zum Erstellen einer Markierung vorheriges Einverständnis benötigen werden?”

Und abschließend ein kleines Sahnehäubchen für alle, die sich für den Artikel die Zeit genommen haben und bis hier gelesen haben. ;-) Esquire Magazine hat dank der AR-Technologie eine online interaktive Version ihrer letzten Ausgabe veröffentlicht - wenn die Zukunft der Augmented Reality nicht spannend ist…

PC-Markt dank mobilen PCs noch in diesem Jahr mit Wachstum

posted 30.11.2009 by Nelli

Die Marktforscher von Gartner Research Group sagen  voraus, dass die Zahl der weltweit abgesetzten PCs noch im laufenden Jahr um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen und 298,9 Millionen Einheiten erreichen wird.  Somit korrigiert das Unternehmen seine ursprüngliche Prognose:  Im September hat man noch mit einem zweiprozentigen Rückgang der Verkaufszahlen gerechnet.

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Da sich die wirtschaftliche Lage weiterhin entspannen wird, sollten weltweite PC-Verkäufe auch im
Jahr 2010 wachsen: Es ist mit einer 12,6-prozentigen Erhöhung zu rechnen, was umgerechnet circa 336,6 Millionen Stück ausmacht.  Der Gewinn wird dagegen um 10,7 Prozent auf 217 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr  fallen. Im nächsten Jahr sollte er bei 222,9 Milliarden Dollar liegen, was eine 2,6-prozentige Zunahme im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Laut Gartner ist der Anstieg der PCs-Verkaufszahlen hauptsächlich mit einem angestiegenen Absatz von Laptops zu erklären, die relativ kostengünstig sind: so sollten 54 Prozent der im Jahr 2009 abgesetzten PCs Mobilrechner sein, davon wiederum knapp 18 Prozent Mini-Notebooks (Netbooks). Im Jahr darauf sind es rund 58 Prozent mit etwa 21 Prozent Netbooks (PC-Gesamtmarktanteil  von etwa 12 Prozent).
Die Zahl der verkauften mobilen PCs sollte also im laufenden Jahr 162 Millionen Einheiten erreichen, was ein 15,4-prozentiges Plus gegenüber letztem Jahr bedeutet. In 2010 rechnet man mit dem Absatz von 196,4 Millionen mobiler Computern.

Beim Verkauf von Mini-Notebooks (die zusammen mit mobilen PCs betrachtet werden) rechnet man in diesem Jahr mit 29 Millionen und im nächsten Jahr mit 41 Millionen Einheiten.

„Der Verkauf von mobilen PCs bekommt nach wie vor einen erheblichen Schub vom Mini Notebooks-Absatz“, so George Shiffler, Research Director bei Gartner. „Mini-Notebooks müssen allerdings ihrerseits verstärkt mit einer Konkurrenz seitens anderer preiswerter mobiler PCs als auch mobiler Endgeräte rechnen.”

Mobile Applikationen der Zukunft

posted 26.11.2009 by Nelli

Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat in seinem Bericht “Dataquest Insight: The Top Ten Consumer Mobile Applications for 2012 die Top Ten der mobilen Applikationen identifiziert, die Konsumenten im Jahr 2012 benutzen und downloaden werden. Denn obwohl es mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlichster Apps gibt, werden die allermeisten nach dem Herunterladen nur ein- oder zweimal benutzt.

Laut der Gartner-Studie werden die zehn meistgenutzten Apps folgende sein:

1: Geldtransfer
2: Location-Based Services
3: Mobile Suche
4: Mobiles Surfen
5: Mobile Gesundheitsüberwachung
6: Mobiles Bezahlen
7: Near Field Communication Services
8: Mobile Advertising
9: Mobile Instant Messaging
10: Mobile Music

In der Vergangenheit wurde die Kaufentscheidung für ein Mobiltelefon durch die (fest) eingebauten Features bestimmt. Die mit einem Betriebssystem ausgestatteten Smartphones sind jedoch in der Lage, nahezu beliebige Third-Party-Produkte (Apps) laufen zu lassen, wodurch die Käufer nicht mehr von der Ausstattung des Handyherstellers abhängig sind, sondern ihre Geräte sehr individuell auf ihre Bedürfnisse anpassen können. Dieser Trend zu Apps wird sich in Zukunft deutlich verstärken.

„Das wachsende Interesse der Konsumenten an Smartphones fördere das Eindringen von Anbietern in den mobilen Sektor, die nicht selbst als Provider fungierten”, betont Sandy Shen von Gartner. Somit seien mobile Dienstleistungen nicht länger den Telekommunikationsanbietern des Mobilfunks vorbehalten, sondern sorgten für das Heranwachsen einer weitaus vielfältigeren Angebotsstruktur aus App-Stores und Betreibern gemischter Geschäftsmodelle. “Wir vermuten, dass die meisten Nutzer nicht mehr als fünf mobile Applikationen auf einmal nutzen werden - die meisten Zukunftschancen werden also auf dem Markt der „Killer-Applikationen” entstehen”, so Shen.

Studie: Mobile Social Networking boomt

posted 24.11.2009 by Nelli

Social Networking gehört momentan weltweit zu den am schnellsten wachsenden und zugleich beliebtesten Aktivitäten der User des mobilen Internets. Inzwischen stellt es einen ihrer Hauptkommunikationskanäle dar und ist ein bedeutsamer Treiber der Nutzung mobiler Endgeräte in Europa und in den USA.

eMarketer, eine US-basierte Online-Marketing-Firma, prognostiziert in seiner vor kurzem veröffentlichten Studie Mobile Social Networls: Marketing by Location Shows Potential, dass die Anzahl der Mobile Social Networks User in den Jahren zwischen 2009 und 2014 weltweit mehr als um das Fünffache ansteigen wird: von 141,4 Millionen im Jahr 2009 auf 760,1 Millionen in 2014.

Die Zahl der User des mobilen Internets, die von ihren mobilen Endgeräten auf soziale Netzwerke zugreifen, wird im Jahr 2013 607,5 Millionen erreichen, was dann 43 Prozent der globalen Mobile-Internet-Nutzerschaft ausmacht.

In den USA wird die Population der „mobilen Netzwerker” im Jahr 2013 die 56,2 Millionen-Marke erreichen, was 45 Prozent der Gesamtheit der US-amerikanischen mobilen Internetnutzer ausmacht.

Top Ten der Mobile Social Networks

Interessant ist, dass die Liste der mobil am häufigsten benutzten sozialen Netzwerke das Ranking der beliebtesten Social Networks der Nutzer des stationären Internets widerspiegelt und somit Facebook, MySpace und YouTube beinhaltet, die sowohl in Europa als auch in den USA zu den bedeutendsten sozialen Plattformen gehören:

  • Facebook
  • MySpace
  • YouTube
  • Twitter
  • Yahoo
  • MSN/Windows Live/Bing
  • Flickr
  • LinkedIn
  • Blogger
  • MocoSpace

Fazit: Der Trend zum Social Mobile Networking wird sicherlich in den nächten Jahren entscheidende Verhaltensänderungen seitens Konsumenten und Unternehmen weltweit zur Folge haben.

In der Social-Media-Ära, wer braucht schon den Weihnachtsmann?

posted 23.11.2009 by Nelli

Interessante Ergebnisse lieferten uns vor kurzem Deloitte mit ihrem Report, einem Teil der 24. Annual Holiday Survey of Retail Spending and Trends. Über 10.000 US-Amerikaner wurden im Rahmen der Umfrage zu dem spannenden (und gerade sehr aktuellen) Thema Weinachtshopping ;-) befragt. Social Media und mobiles Internet spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • 17 Prozent der Befragten planen bei ihrer Suche nach den Geschenken für ihre Liebsten auf Social-Media-Portale zuzugreifen. 60 Prozent von ihnen wollen so Informationen über Schnäppchen, Coupons oder Sales erhalten. 53 Prozent beabsichtigen, Seiten wie Facebook oder Myspace auf der Suche nach Geschenkideen zu nutzen und 52 Prozent wollen einen Blick in die Wunschzettel ihrer Freunde und Verwandten werfen.
  • Interessant, aber nicht überraschend ist die Altersverteilung dieser Social Media Shopper: 50 Prozent von ihnen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt, 33 Prozent liegen zwischen 30 und 44 und nur 12 Prozent gehören in die Altergruppe der zwischen 45-und 60-jährigen.
  • 19 Prozent der Befragten planen auf ihrer Weihnachtsshoppingtour die Dienste des mobilen Internets zu benutzen. 55 Prozent von ihnen wollen es vor allem auf ihrer Suche nach der Lage bestimmter Shops einsetzten, 45 Prozent hoffen dabei die besten Preise und 40 Prozent algemeine Informationen über Produkte zu finden, 33 Prozent um Rabatte und Coupons zu erhalten und schließlich 32 Prozent, um Reviews anderer User zu Produkten zu lesen. Jeder vierte hofft dabei, seine Weihnachtseinkäufe via Smartphone zu machen.
  • Allgemein scheint das Interesse am Online-Shopping stark gewachsen zu sein: Laut Deloitte wollen 22 Prozent der Befragten überwiegend im Web einkaufen. 44 Prozent planen die Coupons, die sie im Netz gefunden haben, auch einzusetzen.

Mir gefällt die Idee, dem stressigen Tumult der zu Weihnachten überlaufenen Innenstädte entgehen zu können (es sei denn auf einen Glühwein ;-) ) und die Weihnachtseinkäufe geradezu entspannt von jedem beliebigen Ort aus, zu jeder beliebigen Zeit machen zu können. Vermutlich, geht es euch da nicht anders. Dann also: An die Smartphones, fertig, los!

Mobile Consumer Study: Anstieg der Non-Voice-Kommunikation

posted 17.11.2009 by Nelli

Laut der diesjährigen Ausgabe der Mobile Market View Studie der BIA/Kelsey Group, einer US-amerikanischen Local-Media-Space-Advisory, werden heutzutage mobile Endgeräte stärker als je zuvor für Non-Voice-Kommunikation also E-Mail, SMS und die Nutzung von mobilem Internet eingesetzt. Die Entwicklung ist vor allem der Verbreitung von Smartphones zu verdanken.

16,7 Prozent der im Oktober befragten mobile Internet User haben vermehrt soziale Netzwerke wie etwa MySpace oder Facebook besucht (im Jahr 2008 waren es lediglich 9,6 Prozent). 18,5 Prozent der Nutzer haben sich von ihren Endgeräten aus ins Internet eingeloggt, um in ihrer näheren Umgebung nach Produkten und Dienstleistungen zu suchen. Die lokale Suche (Local Search) übersteigt dabei bei weitem die Ausser-Haus-Markt-Suche (Out-of-Market Search), die mit 10 Prozent beinahe halb so häufig eingesetzt wurde.

Ein weiteres Studienergebnis: Die Anzahl der Heavy User der Non-Voice-Kommunikation (User, die mehr als zehn Mal pro Woche auf das mobile Internet zugreifen) ist stetig gewachsen und macht zur Zeit mehr als ein Fünftel aller mobilen User aus.

Einige Zahlen:

  • 48,2 Prozent der mobilen User haben mehr als zehn SMS pro Woche verschickt oder bekommen,
  • 21 Prozent haben mehr als zehn Mal pro Woche das mobile Internet von ihren Endgeräten aus genutzt
  • 20 Prozent haben wöchentlich zehn E-Mails oder mehr geschrieben beziehungsweise erhalten

Zudem ist die Nutzung der mobilen Endgeräte zum Sehen oder Verschicken von mobilen Videos stark gewachsen: Unter anderem haben 17,7 Prozent der Nutzer Videos entweder selbst verschickt oder zugesendet bekommen. Den höchsten Traffic hatten dabei User-Generated-Videos.

„In dem Zeitraum zwischen der ersten und der dritten Ausgabe der Mobile Market View haben Konsumenten ihre Nutzung der Non-Voice-Kommunikation verdoppelt”, resümiert Rick Ducey, Chief Strategy Officer bei BIA/Kinsley. Diese Entwicklung kennzeichnet eine rasante und fundamentale Veränderung der Media Nutzung, die sicherlich auch den europäischen Markt betrifft.

Der Markt für Ultra-Mobile Geräte wächst weiter

posted 29.10.2009 by Nelli

ABI Research hat uns diese Woche einige spannende Einsichten in die Welt des mobile Internet gewährt (die Studie „Augmented Reality: Adding Information to Our View of the World” haben wir euch bereits vorgestellt). Hier eine weitere Prognose:

ABI Research erwartet, dass die Zahl der Ultra-Mobilen Geräte - der Produktsparte, die Ultra-Mobile PCs, Netbooks, mobile Endgeräte und andere mobile elektronische Geräte beinhaltet - im Jahr 2014 385 Millionen Einheiten erreichen wird.

Jeff Orr, Senior Analyst bei ABI Reserach, sagt voraus, dass in aufstrebenden Märkten die Möglichkeit eines Durchbruchs für ARM-basierte, Linux-betriebene Geräte besteht, wenn dieses Wachstum anhält. Eine Premium-Kategorie der Netbooks mit größeren Bildschirmen und besserer Konnektivität wird sich dadurch etablieren.

Orr betonte, dass mobile Endgeräte zum Einstecken weiterhin ein perspektivvolles Produktsegment bleiben werden, solange der Markt sich in der Entwicklungsphase befindet. Es gibt beispielsweise Tablet-PC-ähnliche Geräte sowie Modelle mit ausschiebbaren Tastaturen.

„Dennoch existiert die Gefahr, dass der Markt für mobile Endgeräte verschwindet, eher er die Chance bekommen hat zu reifen, da Smartphones immer mehr an Popularität gewinnen und die meisten, wenn nicht alle, Aufgaben der mobilen Endgeräte übernehmen können”, fügte er hinzu. Zusätzlich betont ABI, dass die Grenzen zwischen mobilen Endgeräten und Smartphones immer unschärfer werden, seitdem letztere auch über Spracherkennung verfügen.

Rasantes Wachstum des Augmented-Reality-Marktes

posted by Nelli

In unseren früheren Beiträgen haben wir bereits über Augmented Reality (AR), unter anderem in Verbindung mit dem Browser Layar, berichtet. AR existiert seit inzwischen 15 Jahren und wurde hauptsächlich in der industriellen Automation, Themeparks, Sportfernsehen,  HUDs in Kampfflugzeugen und Online Marketing eingesetzt. In letzter Zeit hat jedoch das Aufkommen von Smartphones die AR-Technologie grundlegend verändert - die Gewinne aus diesen Industrien werden also bald durch die aus Werbung und Verkauf von Mobile Apps übertroffen.

Dem Marktforschungsunternehmen ABI Research zufolge steht Augmented Reality vor dem Durchbruch: Bis Ende 2014 werden die Gewinne in diesem Segment die 350 Millionen-Dollar-Grenze überschreiten  - ein enormes Wachstum, wenn man bedenkt, dass sie im Jahr 2008 bei sechs Millionen Dollar lagen.

„Wesentlich ist, dass der Augmented-Reality-Markt in der Zukunft in multiple Märkte diversifizieren wird, die bis 2014 etwa 190 Millionen Dollar in mobilen Anwendungen,  Spielen und individualisierter AR, und ungefähr 170 Millionen Dollar in AR-Werbeeinnahmen generieren werden”, sagte Larry Fisher, ein Research Direktor bei ABI Research.

Unterstützt wird die Entwicklung von AR zum Mainstream durch Smartphones, die immer raffiniertere Features wie GPS, Kameras, Kompasse und Schwingungssensoren aufweisen. Besonders die Personal Navigation Applications für die iPhone- und Android-Plattformen wurden auch aufgrund des intuitiven Echtzeit-Displays schnell zu Lieblingen von Early Adoptern.

Laut der Studie „Augmented Reality: Adding Information to Our View of the World” werden die Smartphone-Plattformen das Ecosystem der Augmented Reality transformieren: Sobald Werber anfangen, Tags in Navigationsdisplays zu integrieren, werden die Gewinne aus Mobile Advertising langsam wachsen, bis sie in den Jahren 2013 - 2014 einen signifikanten Anteil in diesem Sektor ausmachen werden.

Die Studie sagt die Entwicklung der globalen Datenbanken voraus, die eine große Auswahl Geo-Tag-Information beinhalten werden. Regierungen, Unternehmen oder Individuen werden darin Informationen bereitstellen, so dass Endnutzer Auskünfte über bemerkenswerte Gebäude, Handelshäuser oder Events erhalten und interessante Locations markieren können. Bis es soweit ist, müsste allerdings eine entscheidende Technologieverbesserung stattfinden, insbesondere im Bereich der GPS-Genauigkeit.

Mobile Datendienste wachsen, Festnetz schrumpft

posted 23.10.2009 by Nelli

Die Informations- und Telekommunikationsbranche (ITK) kommt relativ ungeschoren durch die wirtschaftliche Krise. Einer Untersuchung der BITKOM zu Folge wird der Gesamtumsatz der Branche im Jahr 2009 mit geschätzten 142 Milliarden Euro circa 2,5 Prozent unter dem des Vorjahres liegen. Im Jahr 2010 wird ein leichtes Wachstum von 0,1 Prozent vorausgesagt.

Dabei wird der Umsatz im Bereich Telekommunikation in 2009 um 2 Prozent auf 64,3 Milliarden Euro sinken, vorhergesagt werden für 2010 weitere  Minus 0,9 Prozent. Überdurchschnittlich sinkt der Umsatz bei der Festnetztelefonie um 14,4 Milliarden Euro, was etwa 7,6 Prozent entspricht. Als Ursache dafür wird die vermehrte Telefonie per Mobilfunk und Internet angeführt. Für die mobilen Dienste erwartet BITKOM denn auch ein Wachstum von 8,1 Prozent, wobei der Mobilfunk aufgrund regulatorischer Eingriffe aber stagniert.

Das Wachstum bei den mobilen Diensten geht einher mit zunehmendem Umsatz im Bereich der Laptops (etwa mit Surfstick-Unterstützung) - ein Plus von 12,5 Prozent - und Netbooks, die ungefähr ein Drittel des Laptop-Umsatzes ausmachen. Insbesondere die Netbooks werden nicht als Ersatz für einen PC, sondern als zusätzliches Gerät, das stark mobil genutzt wird, gekauft. Dieses Wachstum wird gestützt durch weiter sinkende Preise und attraktive Bundle-Angebote der Mobilfunk-Anbieter in Verbindung mit Daten-Flatrates.

Android feiert seinen ersten Geburtstag

posted 21.10.2009 by Nelli

Heute hat der mobile Browser, der ein Jahr zuvor von Google als eine freie und quelloffene Plattform gelaunched wurde, Geburtstag. Das Betriebssystem kann bereits nach einem Jahr seiner Existenz einige Erfolge vorweisen - hier nur ein paar Zahlen, die für sich sprechen:

12 Endgeräte, 32 Mobilfundkanbieter, 26 Länder!

Laut den vor kurzem von AdMob, einem Mobile-Ad-Anbieter, veröffentlichten Statistiken liegt der Marktanteil des OS global bei sieben Prozent, in Grossbritannien etwa sind zehn Prozent der Smartphones damit ausgestattet. Aus der Statistik geht ausserdem hervor, dass Android-Nutzer durchschnittlich 9,1 Applikationen im  Monat herunterladen.

Thomas Schulz, Geschäftsführer Europa und Mittelostasien bei AdMob, betonte, dass das offene OS die Entwicklung qualitativ hochwertiger Handsets und der Mobil-Technik insgesamt gefördert hat. „Androids Offenheit hat die Evolution der Mobilindustrie von stark kontrollierten Datendiensten zu zunehmend offenen Zugängen beschleunigt. Das hat eine Reihe populärer Geräte auf den Markt gebracht und die Nutzung mobiler Daten- und Internetdienste erhöht”, so Schulz.

Das neue Release 2.0 (liebevoll Eclair genannt), das in der nahen Zukunft auf den Markt kommt, wird dem Betriebssystem sicherlich zu weiteren Erfolgen verhelfen.