o2 mit SMS bei Neuigkeiten im Facebook-Konto

posted 03.09.2009 by Nelli

o2-Mobilfunk-Kunden, die das soziale Netzwerk Facebook nutzen, können nun auch unterwegs jederzeit über Neuigkeiten und Änderungen in ihrem persönlichen Facebook-Konto informiert werden. Das geschieht per kostenlose SMS-Benachrichtigung, - die Registrierung für den Service ist übrigens ebenfalls kostenfrei.

Jede SMS erhält einen Link, mit dem der Nutzer über das Handy direkt auf sein mobiles Facebook-Konto zugreifen kann. In diesen Fällen entstehen Kosten für die Internetverbindung gemäß seines Mobilfunktarifs. o2 empfiehlt deshalb die Handy-Surf-Flatrate: Für zehn Euro monatlich gibt es das Internet-Pack-M mit 200 MB an Inklusivvolumen. Damit kann der Nutzer unbegrenzt mobil auf Facebook aktiv sein und mobil im Internet surfen. Ab 200 MB übertragenen Daten im Monat reduziert der Anbieter bei dieser Option die Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau.

Die Anmeldung zum neuen Service erfolgt über die Internetseite facebook.com/mobile - hier als Mobilfunkanbieter o2 angeben, eigene Handynummer per SMS bestätigen und schon kann es losgehen. Anschließend kann man dann festlegen, zu welchen Anlässen und zu welchen Uhrzeiten man benachrichtigt werden möchte.

Mobiles Internet wird universeller Assistent

posted 21.08.2009 by Nelli

Das  mobile Internet wird sich langfristig als nützliches Alltagsmedium durchsetzen - darüber ist man sich in der mobilen Branche einig. Das bestätigen auch die Ergebnisse der aktuellen Studie Mobile Outlook 2009 - 2010” des eco Verbands der deutschen Internetwirtschaft. Vor zwei Monaten hat eco den ersten Teil der Studie „Trends” bekanntgegeben. Nun ist der zweite Teil der Studie „Anwendungen und Geschäftsmodelle” veröffentlicht worden.

Laut den Ergebnissen der Umfrage von rund 100 Branchenexperten, schreite die Evolution des mobilen Internets vom passiven Informationsmedium zum nützlichen Helfer fort. Die Mehrheit der Befragten (67%) geht davon aus, dass E-Mail und Instant Messaging die wichtigsten massentauglichen Funktionen sein werden. „Die Möglichkeiten der neuen Smartphones sind verstanden worden - hier etabliert sich das Handy als echter Alleskönner und das nicht nur bei den Geschäftskunden”, so Dr. Bettina Horster von eco. Die Experten gehen davon aus, dass aufgrund von zunehmender Verbreitung von Smartphones die Themen Sicherheit, Datenschutz und Spam auf dem Handy bald eine dominierende Rolle spielen werden.

Dicht gefolgt werden die oben beschriebenen Anwendungen von Location Based Services (LBS) bzw. Navigation (63%), sowie mobilem Web 2.0 (38%). Den Zahlen des eco zufolge stieg die Nutzungsrate der mobilen Portale von Facebook, StudiVZ und Co. via Handy oder Laptop mit Surfstick um gut 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Das Web 2.0 ist im mobilen Sektor angekommen”, kommentiert Dr. Bettina Horster. „Hier und bei den Location Based Services gibt es gute Nachrichten für Entwickler, auch wenn die Umsätze noch recht klein sind. Wer hier dran bleibt und die Geschäftsmodelle hinter den Anwendungen gut durchdenkt, hat zukünftig als kleiner und mittelständischer Anbieter gute Chancen.”

Explosives Wachstum bei mobilen Communities

posted 05.08.2009 by Nelli

Social Networks wie Facebook, MySpace oder Wer-kennt-wen? gehören zu den populärsten Anwendungen im Web: keine Applikation des Internet wächst schneller. Die kürzlich vom Marktforschungsunternehmen Nielsen publizierte Studie mit dem Thema „Global Faces and Network Places” schätzt das durchschnittliche Jahreswachstum der bekannten Internet-Communities auf etwa 5,7%.

Doch die Wachstumsraten der mobilen Netzwerke stellen diese Zahlen schnell in den Schatten. Die Handy-Community qeep bietet ein Glanzbeispiel dafür. Die Java Applikation ist Ende 2006 auf dem deutschen Markt gestartet, im Januar 2008 folgte die internationale Version in englischer Sprache. qeep bietet ein Gesamtpaket aus sozialem Netzwerk, Chat, Photoblogging und Multiplayer Games und hat momentan 2.000.000 User.

Mobile Communities besitzen eine Reihe entscheidender Vorteile: Das Handy ist wesentlich mobiler und handlicher als der PC, zudem sind mobile Communities konsequent auf die speziellen Anforderungen mobiler Eingabegeräte ausgerichtet - Programmstruktur und Menüführung wurden direkt für das Handy entwickelt und sind somit einfacher zu bedienen.

Die von uns vorige Woche veranstaltete Umfrage bestätigt den Trend zur Nutzung mobiler Communities - Social Networks liegen mit 19% bei 36 Votes ganz vorne.