Interessante Ergebnisse lieferten uns vor kurzem Deloitte mit ihrem Report, einem Teil der 24. Annual Holiday Survey of Retail Spending and Trends. Über 10.000 US-Amerikaner wurden im Rahmen der Umfrage zu dem spannenden (und gerade sehr aktuellen) Thema Weinachtshopping
befragt. Social Media und mobiles Internet spielen dabei eine Schlüsselrolle.
Hier eine kurze Zusammenfassung:
- 17 Prozent der Befragten planen bei ihrer Suche nach den Geschenken für ihre Liebsten auf Social-Media-Portale zuzugreifen. 60 Prozent von ihnen wollen so Informationen über Schnäppchen, Coupons oder Sales erhalten. 53 Prozent beabsichtigen, Seiten wie Facebook oder Myspace auf der Suche nach Geschenkideen zu nutzen und 52 Prozent wollen einen Blick in die Wunschzettel ihrer Freunde und Verwandten werfen.
- Interessant, aber nicht überraschend ist die Altersverteilung dieser Social Media Shopper: 50 Prozent von ihnen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt, 33 Prozent liegen zwischen 30 und 44 und nur 12 Prozent gehören in die Altergruppe der zwischen 45-und 60-jährigen.
- 19 Prozent der Befragten planen auf ihrer Weihnachtsshoppingtour die Dienste des mobilen Internets zu benutzen. 55 Prozent von ihnen wollen es vor allem auf ihrer Suche nach der Lage bestimmter Shops einsetzten, 45 Prozent hoffen dabei die besten Preise und 40 Prozent algemeine Informationen über Produkte zu finden, 33 Prozent um Rabatte und Coupons zu erhalten und schließlich 32 Prozent, um Reviews anderer User zu Produkten zu lesen. Jeder vierte hofft dabei, seine Weihnachtseinkäufe via Smartphone zu machen.
- Allgemein scheint das Interesse am Online-Shopping stark gewachsen zu sein: Laut Deloitte wollen 22 Prozent der Befragten überwiegend im Web einkaufen. 44 Prozent planen die Coupons, die sie im Netz gefunden haben, auch einzusetzen.
Mir gefällt die Idee, dem stressigen Tumult der zu Weihnachten überlaufenen Innenstädte entgehen zu können (es sei denn auf einen Glühwein
) und die Weihnachtseinkäufe geradezu entspannt von jedem beliebigen Ort aus, zu jeder beliebigen Zeit machen zu können. Vermutlich, geht es euch da nicht anders. Dann also: An die Smartphones, fertig, los!

















[...] Shopping via Mobile Internet wird immer beliebter - das gilt besonders im US-amerikanischen Raum. Nicht von ungefähr wird Weihnachten 2009 von Experten als „Mobile Shopping’s First Christmas” zelebriert. Die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Benchmark-Studie dürfen daher gerade für die Mobile Internet-Shopper unter euch von Interesse sein: Gomez, die Web Performance Unit von Computerware, USA, hat darin mobile Web-Seiten der insgesamt 14 größten Einzelhändler nach ihrer Performance verglichen. Als absoluter Gewinner hat sich die mobile Seite von Amazon erwiesen: Sie ließ sich am schnellsten, und zwar innerhalb von 2,8 Sekunden, laden. Die mittlere Response Zeit lag bei 4,7 Sekunden - 50 Prozent langsamer als die Response Zeit der E-Commerce Seiten der gleichen Einzelhändler im stationären Internet. Laut Gomez lagen die Ladezeiten der getesteten Seiten zwischen 2,8 und 6,9 Sekunden. Die Verfügbarkeit (Uptime) der mobilen Seiten lag im Durchschnitt bei 98,74 Prozent (im Vergleich dazu liegt die durchschnittliche Verfügbarkeit für Webseiten der Händler im stationären Web bei 99,76 Prozent). Zwar mag es einem vorkommen, dass die Differenz von nur wenigen Sekunden keinen großen Unterschied ausmacht, doch sind die Erwartungen, die Online Shopper an mobile Webseiten haben, groß. So stellte eine von Gomez unter 1000 mobile Web Nutzer durchgeführte Umfrage heraus, dass die meisten User erwarten, dass sich die mobilen Seiten genauso schnell oder sogar schneller als „traditionelle” Webseiten laden. Die Hauptbeschwerde, die von den Respondenten geäußert wurde, waren dabei zu lange Ladezeiten. 85 Prozent gaben an, sie würden nicht mehr als zwei Mal eine mobile Seite betreten, bis sie endlich geladen wurde falls es anfängliche Probleme damit gab. 40 Prozent meinten sogar, sie würden stattdessen lieber auf die mobile Seite der Konkurrenz gehen. [...]