o2 fordert faire Frequenzvergabe

posted 11.09.2009 by Nelli

Good news für Nutzer von mobilen Diensten: die Bundesregierung plant, die Breitbandnetze weiter auszubauen. Für die sogenannten “weißen Flecken”, Gegenden ohne Breitbandversorgung, werden bei der Frequenzverteilung durch die Bundesnetzagentur Ausbauverpflichtungen erteilt, so dass diese dann endgültig der Vergangenheit angehören sollten.

o2 Germany, die die für 2010 geplante Freuquenzversteigerung begrüßt,  steht in engem Kontakt zu den Behörden und hat einen Plan vorgelegt, die Ausbauverpflichtungen regional zu verteilen. Auf diese Weise sind die Versorgungslücken am schnellsten zu schließen.

o2 verfolgt dabei auch das Ziel, die heute bestehende wettbewerbsverzerrende Ungleichverteilung der Frequenzen zu korrigieren und fordert einen fairen Zugang für alle Mobilfunkanbieter zu den wichtigen Frequenzen unter ein Gigahertz. Aufgrund des früheren Markteintritts haben Vodafone und T-Mobile heute einen höheren Anteil an den GSM900-Frequenzen, die insbesondere für die Flächenversorgung wirtschaftlicher sind als die GSM1800-Frequenzen, von denen wiederum o2 und E-plus einen höheren Anteil besitzen.

Markus Haas, für Regulierungsfragen zuständiger Geschäftsführer bei o2: “Nur die richtigen Rahmenbedingungen bei der Frequenzvergabe sorgen dafür, dass auch wirklich alle Investitionen in den Standort Deutschland ausgeschöpft werden. Davon profitieren in erster Linie die Kunden.”


1 Kommentar zu “o2 fordert faire Frequenzvergabe”

  1. Dirk sagt:

    Was ich ja klasse finde, ist, das o2 offenbar bemerkt hat, was die Kunden wirklich wollen: Sinnvolle Vertragskonditionen, Simlock-Freie, ungebrandete Handys mit Null-Prozent-Finanzierung, problemloser Vertragskonditionswechsel zu jeder Zeit, etc.

    Und jetzt das hier! Sicher nicht ganz uneigennützig, was o2 hier fordert, aber wie der Artikel schon sagt: „Davon profitieren in erster Linie die Kunden.“

    Und ich finde, das stimmt!

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