Moderne Endgeräte ersetzen bei Routinearbeiten im Internet immer häufiger den heimischen PC - das ist das Ergebnis der vor kurzem veröffentlichten Untersuchung der Technologieberatung Accenture, in deren Rahmen 3 063 Internetnutzer in Deutschland befragt wurden.
Demzufolge haben 62 Prozent der Nutzer E-Mails und Nachrichten über ihr Mobiltelefon von zuhause abgerufen (im Jahr 2008 waren es 41 Prozent). Nur 55 Prozent sind ins mobile Netz gegangen, während sie unterwegs waren (2008: 64 Prozent).
Insgesamt verwenden heute 33 Prozent der Mobile-Web-User ihr Handy täglich, um online zu gehen, - im Jahr 2008 waren es nur 22 Prozent. Touchscreen-Handys-Besitzer weisen mit 41 Prozent eine noch höhere Nutzungsintensität auf.
Einer der Faktoren, die die Entwicklung hin zu mobilen und weg von stationären Geräten beträchtlich begünstigt hat, ist die Verbreitung der Flatrate-Mobilfunkangebote. 35 Prozent der befragten Mobil-Surfer gehen heute mit einer Daten-Flatrate ins Netz.
Zudem führen mobile Endgeräte wie etwa Smartphones (z.B.das Palm Pre), Netbooks, sowie Laptops mit Surfstick-Unterstützung allgemein zur Aufweichung der alten Grenzen zwischen den Endgeräten: „Aus der Konkurrenz der Geräte entwickelt sich ein Kampf der Ökosysteme”, so Dr. Nikolaus Mohr, Geschäftsführer im Bereich Communications & High Tech bei Accenture. Die diesjährige IFA, die noch bis zum 09.09.09 läuft, zeigt diese Trends deutlich.
















