Das mobile Internet wird sich langfristig als nützliches Alltagsmedium durchsetzen - darüber ist man sich in der mobilen Branche einig. Das bestätigen auch die Ergebnisse der aktuellen Studie “Mobile Outlook 2009 - 2010” des eco Verbands der deutschen Internetwirtschaft. Vor zwei Monaten hat eco den ersten Teil der Studie „Trends” bekanntgegeben. Nun ist der zweite Teil der Studie „Anwendungen und Geschäftsmodelle” veröffentlicht worden.
Laut den Ergebnissen der Umfrage von rund 100 Branchenexperten, schreite die Evolution des mobilen Internets vom passiven Informationsmedium zum nützlichen Helfer fort. Die Mehrheit der Befragten (67%) geht davon aus, dass E-Mail und Instant Messaging die wichtigsten massentauglichen Funktionen sein werden. „Die Möglichkeiten der neuen Smartphones sind verstanden worden - hier etabliert sich das Handy als echter Alleskönner und das nicht nur bei den Geschäftskunden”, so Dr. Bettina Horster von eco. Die Experten gehen davon aus, dass aufgrund von zunehmender Verbreitung von Smartphones die Themen Sicherheit, Datenschutz und Spam auf dem Handy bald eine dominierende Rolle spielen werden.
Dicht gefolgt werden die oben beschriebenen Anwendungen von Location Based Services (LBS) bzw. Navigation (63%), sowie mobilem Web 2.0 (38%). Den Zahlen des eco zufolge stieg die Nutzungsrate der mobilen Portale von Facebook, StudiVZ und Co. via Handy oder Laptop mit Surfstick um gut 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Das Web 2.0 ist im mobilen Sektor angekommen”, kommentiert Dr. Bettina Horster. „Hier und bei den Location Based Services gibt es gute Nachrichten für Entwickler, auch wenn die Umsätze noch recht klein sind. Wer hier dran bleibt und die Geschäftsmodelle hinter den Anwendungen gut durchdenkt, hat zukünftig als kleiner und mittelständischer Anbieter gute Chancen.”
















