Das mobile Internet hat sich in der letzten Zeit zweifellos zu einem großen Wachstumsmarkt entwickelt. Aber selbst wenn es immer mehr und komplexere Anwendungsmöglichkeiten für das Mobile Web gibt, bleibt stets ein wichtiger begrenzender Faktor: Die Leistungsfähigkeit der Mobilfunknetze. Je datenreicher die Anwendungen werden, desto leistungsfähigere Netze werden benötigt. Aus diesem Grunde wird schon seit einiger Zeit fieberhaft nach einem UMTS-Nachfolger gesucht.
Über LTE und Wimax hatte ich an dieser Stelle schon gesprochen, aber es gibt noch eine andere Übertragungstechnologie, die möglicherweise der Zwischenschritt zu 4G Netzen werden könnte: HSPA+. Der Clue dieser Technologie ist, dass die Übertragung von mehreren Antennen übernommen wird und dadurch theoretisch Senderaten von bis zu 42 MBit/s im Downlink und 11 MBit/s im Uplink möglich werden. Der Vorteil gegenüber LTE ist hauptsächlich, dass sich die Investitionen für die Umstellung auf HSPA+ in Grenzen halten würden. Denn es müsste keine komplette Neu-Installation stattfinden, sondern bei den bestehende Netzen wären lediglich Erweiterungen nötig. o2 hat für HSPA+ zu Beginn diesen Jahres bereits eine Teststrecke gestartet.
Inwiefern HSPA+ oder doch eine andere Technologie den Kopf im Kampf um die Übertragungstechnologie der Zukunft vorne haben wird, wird sich sicher schon bald zeigen.
















