Die Experten sind sich mittlerweile einig: Das mobile Internet wird nach zehn Jahren Schattendasein in diesem Jahr endgültig den Durchbruch schaffen. Und es gibt unzählige Ideen und Pläne, was mit dieser “neuen” Technologie alles machbar wäre. Denn jetzt werden immer mehr mobile Endgeräte auf den Markt gebracht, die das mobile Surfen auch wirklich praktikabel machen und auch die Mobilfunknetze werden immer weiter optimiert. Aber dieses Potenzial wird noch nicht ausgeschöpft. Das hier die großen Innovationen in Deutschland noch ausstehen, zeigt sich zum Beispiel bei der kürzlich stattgefundenen DMMK Award Verleihung. Der Preis für die Kategorie “Mobiles Internet” wurde gar nicht erst vergeben, da kein Teilnehmer die Jury überzeugen konnte.
Ein Beispiel für fehlende Innovationen ist zum Beispiel der Bereich des sogenannten mCommerce. MComerce bedeutet eigentlich nichts anderes als Shoppen über das Mobile Web. Und obwohl die technischen Möglichkeiten für zum Beispiel das mobile Bezahlen von Zugtickets oder das Bestellen von Kleidung, Büchern, Musik oder oder oder schon gegeben sind ist Deutschland in diesem Bereich noch ein Entwicklungsland wie es der freshzweinull Blog ausdrückt. Der Grund dafür: Relativ wenige produzierende Konzerne entwickeln mobile Internet-Plattformen, auf denen man ihre Leisungen erwerben könnte. Deshalb findet mCommerce noch nicht so recht seinen Weg in die Köpfe der Deutschen.
Allerdings gibt es bereits Anbieter, die auch das Mobile Shopping als Vertriebsweg erkannt haben. Nur einige Beispiele: Otto, die Deutsche Bahn oder billiger.de.
Ich denke, wenn immer Unternehmen damit beginnen, ihre Angebote auch im Mobile Web zugänglich zu machen und diese Plattformen dann auch sichtbar bewerben, ist es nur eine Frage der Zeit bis man auch in Deutschland beginnen wird, mit dem Handy zu shoppen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die nötigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen wären.
Lesetipp: www.shopbetreiber-blog.de: “Mobile Commerce - mit dem Handy auf Shopping-Tour”
















