Angst vor VoIP-Anwendungen ist unbegründet

posted 29.05.2009 by Nicole

VoIP-Anwendungen werden von einigen Mobilfunkbetreibern  mit wachsender Sorge betrachtet. Das zeigte sich zuletzt bei dem Streit um den Verkaufsstart eines Nokia Handys, dessen Vorinstallation einen Skype Client enthält. Denn: VoIP bedeutet, der Handy-Besitzer kann kostengünstig über das Internet telefonieren und muss sich nicht mehr über Gesprächsminuten abrechnen lassen.

Klingt nach einem Alptraum für Mobilfunkanbieter – Muss es aber gar nicht sein! Das beweist eine Untersuchung von Steria Mummert Consulting. Aus ihr geht hervor, dass schon bald die Einkünfte, die Mobilfunker aus Paketen für mobiles Internet beziehen, die Einbußen im Bereich Telefonie wieder relativieren werden. Denn: Schon in diesem Jahr soll jeder vierte Euro Umsatz auf das Geschäft mit mobilem Internet zurückzuführen sein.

Wichtig ist also, dass Erlösmodelle geschaffen werden, die den Boom des Mobile Web angemessen berücksichtigen. Denkbar wären zum Beispiel kundenfreundliche Kombi-Verträge für mobiles Internet und Telefonie.Verbote von Anwendungen wären dann nicht mehr nötig. Eine Win-Win-Situation also – sowohl für Mobilfunkunternehmen als auch für ihre Kunden.


2 Kommentare zu “Angst vor VoIP-Anwendungen ist unbegründet”

  1. Peter sagt:

    Und warum nimmt dann o2 Datennutzung nicht in den “Kosten-Airbag” mit auf…?

  2. Nicole sagt:

    Hallo Peter,
    jede Entwicklung braucht ihre Zeit. Kombi-Verträge wären aber auf jeden Fall eine Möglichkeit. Wir werden sehen, was o2 daraus macht :-)

Schreibe einen Kommentar