Noch schnelleres, drahtloses Internet - daran arbeiten Forscher der Fachhochschule Münster und der Universität Duisburg-Essen zurzeit gemeinsam. Eigens dafür wurde das Projekt SigHiS (Signal Processing for High Speed Wireless Transmission) ins Leben gerufen.
Dahinter verbirgt sich der Versuch, digitale Signale für die Hochgeschwindigkeits-Funkübertragung effektiver zu verarbeiten. Genauer gesagt, geht es hierbei um eine technische Weiterentwicklung von Antennen-Systemen. Ziel der Forschungsarbeiten ist es, eine Übertragungsform zu entwickeln, die eine Übertragungsrate von bis zu 100 MBit/s ermöglicht. Damit wird an den beiden Hochschulen an einer Alternative zum bereits als UMTS Nachfolger betrachteten LTE gearbeitet.
In vier bis fünf Jahren soll die mobile Hochgeschwindigkeits-Übetragung laut einem der Leiter des Projektes Prof. Dr. André Neubauer Serienreife erreichen, wie teltarif.de berichtet. Bleibt nur zu hoffen, dass das Projekt erfolgreich beendet wird - nicht zuletzt, weil das Bundesministerium für Bildung und Forschung 250.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung stellt.
















