Wie wir durch Nachfragen wie dieser hier bemerkt haben, bestehen hier und da ein paar Unsicherheiten, was Begriffe aus dem Bereich des mobilen Internets betrifft.
Da wir es uns auf die Fahnen geschrieben haben, Euch über die neuesten Entwicklungen in diesem Gebiet auf dem Laufenden zu halten, kann es nicht schaden, in einer kleinen Serie die Bedeutung von ein paar grundlegenden Technologien und Begriffen zu klären.
Los geht es heute mit UMTS:
Mobilfunkstandards werden in Generationen eingeteilt. Alle Technologien, die dabei Weiterentwicklungen eines schon existierenden Standards sind, werden derselben Generation zugeordnet.
Der Standard, der momentan die umfassendsten Optionen bietet, ist UMTS. UMTS steht für „Universal Mobile Telecommunications System“ und hat bei seiner Entstehung die dritte Generation (3G) der Mobilfunkstandards begründet.
Auch mit dem Vorgänger GSM war es schon in geringem Maße möglich auf das Internet zu zugreifen. Mittels UMTS können allerdings deutlich höhere Übertragungsraten (384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s) erreicht werden, daher gingen die schnelle Datenübertragung und die Möglichkeit auch Bilder und sogar Videos via Funk zu übermitteln, erst mit der Einführung (in Deutschland im Jahr 2004) dieses neuen Standards einher. Somit läutete praktisch erst UMTS die Ära des mobilen Internets ein.
Die nächsten Begriffe, den wir an dieser Stelle näher erläutern werden, sind HSDPA und HSUPA.

















[...] Sowohl HSDPA als auch HSUPA sind Erweiterungen des Mobilfunkstandards UMTS. [...]
[...] der dreifachen ISDN-Geschwindkeit entspricht. EDGE wird als Zwischenschritt zur Entwicklung von UMTS [...]
[...] verliert WAP eher an Bedeutung, da durch die Entwicklung von UMTS (2002) inklusive HSDPA und HSUPA (2006) bereits Übertragungsraten realisierbar sind, die es [...]
[...] rüstet sich das Smartphone durch den möglichen Einsatz aller gängigen Datendienste (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, HSUPA) und auch WLAN. Auch eine Bluetooth-Schnittstelle und ein GPS-Empfänger, der mobile [...]