GPRS und EDGE sind als Erweiterungstechnologien entstanden, um über GSM Netze auf das Internet zugreifen zu können.
GPRS, eine Abkürzung für General Packet Radio Service, ist ein Mobilfunkdienst, der die Datenübertragungsrate unter anderem dadurch erhöhen kann, dass er paketorientiert und nicht leitungsorientiert arbeitet. Paketorientierung bedeutet hier, dass die Daten nicht vollständig, sondern in Pakete gesplittet übertragen werden. Die Informationen werden dann beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Dadurch kann die Bandbreite der Mobilfunkzelle voll ausgelastet werden.
Eine weitere Neuerung, die schnellere Übertragungen ermöglicht, ist dass nur dann ein Funkkanal zur Mobilfunkzelle belegt wird, wenn auch tatsächlich Datenpakete übermittelt werden. Dadurch können mehr Mobilfunknutzer Daten übermitteln, ohne dass die Datenübertragungsraten zu stark eingeschränkt werden. Theoretisch wäre mit GPRS eine Datenübertragungsrate von 171, 2 kbit/s möglich. Da sich aber die Nutzer einer Mobilfunkzelle die Bandbreite teilen und noch weitere begrenze Faktoren eine Rolle spielen, sind in der Realität ungefähr 40 kbit/s zu erreichen. Das ist aber immer noch deutlich mehr, als GSM ermöglicht.
Wie der Name “Enhanced Data Rates for GSM Evolution” schon deutlich macht, ist EDGE ebenfalls eine Erweiterung des GSM Standards, um höhere Datenübetragungsraten zu ermöglichen. Auch GPRS wird durch EDGE zu E-GPRS erweitert. Durch ein alternatives Modulationsverfahren sind so theoretisch 473 kbit/s und praktisch zwischen 150 und 200 kbit/s möglich. Somit wird ein Datendurchsatz erreicht, der in etwa der dreifachen ISDN-Geschwindkeit entspricht.
EDGE wird als Zwischenschritt zur Entwicklung von UMTS angesehen.

















[...] Mobile Web rüstet sich das Smartphone durch den möglichen Einsatz aller gängigen Datendienste (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, HSUPA) und auch WLAN. Auch eine Bluetooth-Schnittstelle und ein GPS-Empfänger, der [...]